Herzogtum Silberstein
| Land | Wehseland |
GESCHICHTE
| |
| Gründung | 1. Wintermond 1 vGW |
| Erster Herrscher | Kunibert von Silberstein |
GESELLSCHAFT
| |
| Einwohnerzahl | unbekannt |
| Wesensaufteilung | 77% Menschen | 2% Alben | 19% Zwerge | 2% andere |
| Wichtige Gottheiten | die Münzgöttin Numismata, der Handwerksgott Hamrad, die Kunsthandwerksgöttin Alydia, die Meeresgöttin Mora, der Bergwerksgott Salim, der Steinmetzgott Hami |
| Hauptexportgüter | Rohmetalle, Metallgüter, Argrarprodukte, Silbermünzen, Waffen |
Silberstein ist das dritte Herzogtum, das nach dem Zug der Fürsten im Königreich Wehseland begründet wurde. Der Besiedlung durch die Wehseländer und Wehseländerinnen gingen zwergische Minenstädte voraus, die seit der Gründung Silbersteins fortbestehen und größtenteils ins Herzogtum integriert wurden. Aufgrund ihres hohen Bevölkerungsanteil und ihrer älteren Siedlungen ist den hier heimischen Zwergen und Zwerginnen einige Autonomie zugebilligt worden und vor großen Entscheidungen werden sie konsultiert.
Namensursprung
Der Name Silberstein geht auf das zentrale Gebirge des Gebiets zurück, welches schon vor der Ankunft der wehseländischen Fürsten und Fürstinnen Petragenten genannt wurde. Die Übersetzung dieses alten Doppelwortes wurde der Name des Herzogtums. In offiziellen Schreiben wird es aber auch oft Dux Petragentum genannt.
Geographie
Das Herzogtum Silberstein liegt im Nordwesten Wehselands. Nach Norden ist es durch die Solesee begrenzt, nach Westen durch den Fluss Silberquell, nach Süden durch die Herzogtümer Aldenburg und Blômetal und nach Osten durch die Hauptstadt Parlamon und den Fluss Friendel. Über den Fluss führten einige Furten und Brücken direkt nach Klingenfurth.
Das Gebiet wird vor allem durch die Gipfel der Petragenten dominiert. Auf den Hochebenen und in Tälern wird Land- und Forstwirtschaft betrieben. Einigen Bergen entspringen zudem Flüsse: Der Silberquell fließt nach Nordwesten, der Nell nach Norden, der Balder nach Osten und die Fulle und der Emm nach Süden. Im Norden existieren ausgedehnte Ebenen, die nur von kleineren Hügeln unterbrochen werden. Das größte Waldgebiet im Herzen Silbersteins heißt Eisenhain. Der kleinere Wald nördlich der Petragenten heißt Munenforst.
In Silberstein gibt es eine Vielzahl von Siedlungen. Silberstein (Burg) und Silberstein (Stadt), liegen auf dem Rücken des Mons Mahar, und gehen fließend ineinander über. Daneben zählen Schœnblick, Bredom, Birsberg, Meddeln und Suderhud zu den wichtigsten Städten. Zahlreiche Hierarchien, Grafschaften und Freiherrentümer teilen unter sich die Burgen, Dörfer und Siedlungen auf.
Geschichte
Am 1. Wintermond 1 vGW beschloss der Zug der Fürsten die Besiedlung der Petragenten abseits der zwergischen Siedlungen. Der Fürst Kunibert von Hohenstein, Anführer des wehseländischen Zuges, beanspruchte dieses Gebiet als sein Herzogtum, nachdem er es in Augenschein hatte nehmen können. Angesichts des eisigen Winters in den Bergen gab es kein Interesse seitens anderer großer Fürsten oder Fürstinnen.
Während die Fürsten und Fürstinnen aufgrund des ersten Kontakts zu den Alben und Elben nach Süden eilen, beginnt in Silberstein der Aufbau eines geeigneten Wohnorts. In Abwesenheit der hohen Adligen beginnen erste Unterredungen mit den Zwergen und Zwerginnen, deren Städte sich in der Nähe der Baugebiete befinden. Aufgrund der winterlichen Lebensmittelknappheit bieten die zwergischen Städte Gastfreundschaft und Lebensmittellieferungen an, was die jungen Siedler und Siedlerinnen Silbersteins dankend annehmen.
In den Folgejahren lernen die Silbersteiner und Silbersteinerinnen von ihren zwergischen Nachbarn und Nachbarinnen, wie sie auf den Hochebenen am besten Landwirtschaft betreiben können und wie sie sich den wenigen Boden möglichst effizient zu Nutzen machen können. Außerdem schließt ein intensiver Binnenhandel an die anfänglichen gegenseitigen Geschenke und Tauschhandel an, der dem jungen Herzogtum zu einem enormen Wachstumsschub verhilft. Über kurz oder lang entscheiden sich die meisten zwergischen Gebiete zur Aufnahme ins Herzogtum unter diversen Sonderbedingungen, die die Silbersteiner Herzoge gerne bewilligen.
Aufgrund der räumlichen Ausdehnung Parlamons kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen dem Herzogtum und den westlichen Ländereien der Hauptstadt. Die anfänglichen Fehden und späteren Konflikte sollten als Parlamonische Grenzfehden in die Geschichtsbücher eingehen. Durch das Eingreifen der Silbersteiner Herzoge, die lange auch direkte Herrschaft über die Hauptstadt ausüben, konnten größere Verluste vermieden werden.
Herrschaft
Zwar hält der Herzog Herrschaftsprivilegien inne, die ihm vom König verliehen wurden, aber um effektiv herrschen zu können, benötigt er die Zustimmung des lokalen Adels, Klerus und der Städte sowie der zwergischen Siedlungen. Um diese Vielzahl von Stimmen in seine Beratungen integrieren zu können, wurde der Silbersteiner Hofrat aufgabaut, in den diese Gruppen Vertreter und Vertreterinnen entsenden. Die genaue Zusammensetzung variiert je nach Bevölkerungsentwicklung, aber die meiste Zeit kommt der Rat auf 50 Mitglieder, von denen die zwergische Minderheit in vielen Fragen ein Veto-Recht hat.
Darüber hinaus bestimmt der Herzog oder die Herzögin das so genannte Quorum, das sich aus den amtierenden Seneschallen oder Seneschallinnen, Schatzmeistern oder Schatzmeisterinnen, Marschallen oder Marschallinnen, Kanzlern oder Kanzlerinnen sowie Kämmerern oder Kämmerinnen zusammensetzt. Diese dienen als ausführende Macht im Herzogtum und setzen den Willen des Herzogs oder der Herzögin in die Tat um.
Streitkräfte
Silberstein verfügt über wenige, aber sehr gut ausgerüstete und ausgebildete Truppen. Es handelt sich bei diesen um die Flotte, die Ritter und Ritterinnen, die freien Formationen und die Gebirgsläufer und -läuferinnen. Mit Ausnahme der freien Formationen, die von den Silbersteiner Zünften organisiert und im Kriegsfall ins Feld geführt werden, sind diese Truppen dauerhaft mit dem Schutz der Grenzen und dem Wahren der Ordnung beauftragt. Darüber hinaus haben sich die Zwerge und Zwerginnen verpflichtet, im Verteidigungsfall die Gija Khalim, das allgemeine Aufgebot, zu entsenden.
Die Entwicklung des Wappens
Zwergisches Wappen der Region Silberstein
In Rot ein silberner Schrägrechtsbalken von links oben belegt mit schwarzem Eisen und Schlägel mit einem Spangenhelm darüber. Auf Granitplatte ist der Schlachtruf festgehalten: Baruk khazâd! Khazâd ai-mênu! (übersetzt: Äxte der Zwerge! Die Zwerge sind über euch!)[1]
Das Wappen des zwergischen Bundes in den Petragenten ist althergebracht. Auch nach der Aufnahme erster zwergischer Städte ins Herzogtum gab es großen Unmut, dieses alte Symbol fallen zu lassen.
Erstes Wappen des Herzogtums Silberstein
Auf Blau drei silberne Berggipfel, darüber ein Topfhelm. [2]
Das Wappen der ersten wehseländischen Siedler und Siedlerinnen zeugt von deren Stolz, sich die Gebirgslandschaft zu eigen gemacht zu haben. Gerade aufgrund ihrer landwirtschaftlichen Leistungen in der widerspenstigen Gegend war das Symbol für viele politisch bedeutsam.
Gemeinsames Wappen des Herzogtums Silberstein
Auf Blau drei silberne Beggipfel, oben belegt mit schwarzem Eisen und Schlägel. [3]
In einem geschickten Schachzug vereinte Hans von Silberstein die symbolischen Bilder im Jahre 7 nGW seiner beiden Bevölkerungsteile in einem gemeinsamen Wappen. Der Adel außerhalb des Herzogtums und vor allem deren Herolde und Heroldinnen waren von dieser Entscheidung wenig angetan, aber da der Herzog auch ihr König war, akzeptierten sie die Entscheidung.
Vollwappen des Herzogtums Silberstein
Auf einem blauen Schild zwei gekreuzte schwarze Hämmer. Der Schildfuß zeigt ein silbernes Gebirge. Der Schild ist mit einem orange-weißen Baldachin als Wappenmantel bedeckt, der von zwei geflügelten Feen gehalten wird. Über dem Schild befindet sich eine goldene Herzogskrone, auf der eine weiße Ziege mit herausgestreckter Zunge, umgeben von Erzvorkommen, steht. [4]
Glauben
Im Herzogtum Silberstein ist der Glaube stark geprägt von einer tiefen Verbundenheit zur Arbeit, zum Handwerk, zur Kunst und zur Natur. Die Bevölkerung verehrt hauptsächlich Götter und Göttinnen, deren Einfluss und Schutz in diesen Lebensbereichen spürbar ist.
- Numismata (Münzgöttin): Sie verkörpert Wohlstand, Handel und wirtschaftlichen Erfolg. Ihr Glaube betont die Wichtigkeit von Ehrlichkeit im Handel, sowie Großzügigkeit und die Verwendung von Reichtum zum Wohl der Gemeinschaft.
- Hamrad (Handwerksgott): Er ist der Schutzpatron der Handwerker und Handwerkerinnen und steht für Geschicklichkeit, Innovation und Hingabe. Die Anhänger und Anhängerinnen Hamrads glauben an die Notwendigkeit, jede Aufgabe mit Sorgfalt und Ehre zu erledigen.
- Alydia (Kunsthandwerksgöttin): Alydia inspiriert Künstler und Künstlerinnen sowie Kunsthandwerker und Kunsthandwerkerinnen. Ihre Gläubigen schätzen Schönheit, Kreativität und den Ausdruck individueller Talente. Kunst wird als heiliges Geschenk angesehen, das das Göttliche im Alltag sichtbar macht.
- Mora (Meeresgöttin): Mora steht für die Macht und Unberechenbarkeit des Meeres, aber auch für seine Gaben und den Schutz der Seefahrer und Seefahrerinnen. Ihre Anhänger und Anhängerinnen betonen Respekt vor der Natur und das Wissen, dass das Meer sowohl Nahrung als auch Gefahr bringt.
- Salim (Bergwerksgott): Salim ist der Gott des Bergbaus und der Schätze der Erde. Seine Gläubigen ehren die harte Arbeit und den Mut der Bergleute, die die Reichtümer der Erde fördern. Sicherheit und Gemeinschaftsgeist sind zentrale Werte im Glauben an Salim.
- Hami (Steinmetzgott): Hami steht für Stärke, Ausdauer und die Kunst des Steinmetzhandwerks. Seine Anhänger und Anhängerinnen schätzen Geduld, Präzision und die Fähigkeit, aus rohem Material kunstvolle Strukturen zu schaffen.
Wichtigste Feste und Feierlichkeiten
Im Frühling wird das Steinmetzfest gefeiert. Dieser Feiertag ist Hami und der Kunst des Steinmetzhandwerks gewidmet. Statuen und Bauwerke werden enthüllt und die neuen Werke gefeiert. Im ganzen Herzogtum finden Seminare zum Austausch und Wettbewerbe für Steinmetze und Steinmetzinnen statt. Außerdem markiert der Tag den Ausbildungsbeginn an den meisten Handwerksschulen in Silberstein.
Die Hamradia sind ein einwöchiges Fest, das jährlich am 20. Brachmond beginnt. Die Werkstätten, Handwerksschulen und Zunfthäuser in jeder Stadt werden geschmückt mit Hamrads Baner, einem Amboss mit grekeuztem Hammer und Meißel. Vielerorts finden Handwerksvorführungen, Wettbewerbe und Ausstellungen zu Ehren Hamrads statt. Fertige Handwerker und Handwerkerinnen werden an diesem Tag in ihre Zünfte aufgenommen. Alle zwei Jahre findet in Schœnblick die Brendan-Regatta zu Ehren der Meeresgöttin Mora statt. Hieran nehmen neben den lokalen Fischern und Fischerinnen und Händler und Händlerinnen vor allem Moras Klerus und Teile des Nordsilbersteiner Adels teil, die im Umgang mit Segelschiffen geübt sind. Darüber hinaus finden Fischmärkte statt, bei denen Mora Opfergaben dargebracht werden, um für eine gute Zeit und Schutz auf See zu bitten.
Zu Ehren Alydias findet jährlich eine Kunstausstellung auf der Burg des Silbersteiner Herzogs in Silberstein statt. Im Umland werden vor allem die Vernissage und Finissage dieser Ausstellung als Feste gefeiert, da sie viel Kundschaft in die Dörfer und Städte bringen. Daneben werden auch Theaterstücke aufgeführt und es gibt Musik- und Tanzaufführungen. Die Salimsnacht wird immer an einem Vollmond im Herbst- oder Wintermond gefeiert, den Salims Prister und Priesterinnen verkünden. Diese Nacht ist den Bergarbeitern und Bergarbeiterinnen gewidmet ist. Es gibt Fackelumzüge, Erzählungen von Bergwerksabenteuern für das Kleinvolk und Feiern in den Bergwerkszünften.
Hierarchien
Silberstein beherbergt zahlreiche bedeutende Tempel, die als religiöse und kulturelle Zentren der jeweiligen Tempelprovinzen dienen. Das Hierarchion Schœnblick verfügt über einen Haupttempel, der der Meeresgöttin Mora gewidmet ist. Es ist ein Zentrum der Seefahrer und Seefahrerinnen und Fischer und Fischerinnen. Der Friedensschrein ist ein zentraler Tempel, der Frylla Pacifica als Friedensgöttin verehrt. Der dortige Klerus ist im gesamten Königreich für den Zusammenhalt bekannt, den er unter seinen Gläubigen stiftet. Das Hierarchion Bredom ist dem Kampfgott Geram gewidmet. Es ist einerseits ein Zentrum für Soldaten und Soldatinnen mit Trainingsplätzen. In Arenen finden rituelle Kämpfe statt. Außerdem ist Bredom eine der Hauptproduktionsstätten für Waffen. Das Hierarchion Hülfhaus verfügt nur über Hülfhäuser genannte Tempel, die allen Göttern und Göttinnen gewidmet sind. Sie sind Zentrum der religiösen Bildung.
Im Hierarchion Birsberg wird Salim verehrt, dessen Haupttempel ein wichtiger Ort für die Bergbaugemeinschaft mit Ritualen zur Erd- und Minensegnung. Das Hierarchion Greenbach ist dem Handwerksgott Hamrad gewidmet und stellt ein Zentrum für Handwerker und Handwerkerinnen aller Art dar, mit Werk- und Ausbildungsstätten. Im Hierarchion Meddeln wird Hami verehrt. In Meddeln finden sich die besten Steinmetze und Steinmetzinnen des Königreichs.
Das Hierarchion Warristembel ist eine große Besonderheit, da hier Wari, der Gott der Mischwesen, verehrt wird. Dies hängt mit den vielen lokalen Gruppen von Tiermischwesen zusammen, die auf den Ebenen beheimatet sind. Es ist im gesamten Wehseland bekannt und zieht Wesen aller Art an, die sich zu Wari bekennen. Das Hierarchion Suderhud ist der Landwirtschaftsgöttin Alma gewidmet. Hier leben viele Bauern und Bäuerinnnen des Herzogtums. Der Klerus von Suderhud organisiert lokale Tempelkulte, die sich um die Segnung der Ernten, des Viehs und Felder kümmern.
Recht und Gesetz
Im Herzogtum Silberstein gilt ein Landfrieden, um Frieden und Gerechtigkeit zu fördern. Innerhalb des Herzogtums sind Fehden und gewaltsame Auseinandersetzungen verboten, und nur berechtigte Wesen dürfen Waffen in der Öffentlichkeit tragen. Die Straßen und Handelsrouten stehen unter besonderem Schutz, sodass Überfälle und Plünderungen streng bestraft werden. Händler und Händlerinnen und Reisende haben das Recht auf ungestörte Passage.
Rechtsstreitigkeiten müssen vor den herzoglichen Gerichten verhandelt werden und eigenmächtige Racheakte sind untersagt. Die Richter sind verpflichtet, gerechte Urteile zu fällen. Bestechung und Korruption werden hart bestraft. Schwerwiegende Verbrechen wie Mord und Verrat werden entsprechend ihrer Schwere bestraft, bis hin zur Hinrichtung.
Bauern und Bäuerinnen und Dorfbewohner genießen besonderen Schutz, und ihre Ressourcen dürfen nicht ohne triftigen Grund beschlagnahmt werden. Der Herzog konsultiert regelmäßig die Dorfältesten und Gemeindevorsteher und -vorsteherinnen, um ihre Anliegen zu berücksichtigen. Der Bau neuer Burgen bedarf der Genehmigung des Herzogs, und die Bewohner und Bewohnerinnen bestehende Festungen müssen dem Herzog Treue schwören und halten. Verrat wird mit Belagerung, Einnahme und Schleifung der Burg bestraft.
Das Herzogtum unterhält die Flotte, das Heer und die Gebirgsläufer und -läuferinnen zum Schutz des Landes und zur Durchsetzung des Landfriedens. Im Falle eines Angriffs sind alle wehrfähigen Wesen zur Verteidigung des Landes aufgerufen.
Dieser Landfrieden tritt sofort in Kraft und ist für alle Bewohner und Bewohnerinnen und Durchreisenden des Herzogtums Silberstein bindend, um den Frieden und Wohlstand des Landes zu bewahren. Alle Änderungen bedürfen der Zustimmung des Hofrats und Herzogs.
Wirtschaft
Silberstein ist eine Region, deren wirtschaftliches Leben maßgeblich durch den Abbau von Erz geprägt ist. Die Silbersteiner Berge sind reich an Kupfervorkommen, die systematisch erschlossen und abgebaut werden. Dieser Reichtum an Kupfer hat der Region zu Wohlstand verholfen und ist von großer Bedeutung für die Münzprägung im benachbarten Wehseland. Neben Kupfer gibt es auch einige Silbervorkommen, die ebenfalls für die Münzprägung abgebaut werden. Die Förderung dieser wertvollen Metalle stellt den zentralen Pfeiler der Wirtschaft dar und hat zur Entwicklung einer gut ausgebauten Infrastruktur geführt, die den Transport der Rohstoffe erleichtert.
Nicht nur der Bergbau prägt das Herzogtum, sondern auch die landwirtschaftliche Nutzung der Täler und Hochebenen. Diese fruchtbaren Gebiete werden intensiv bewirtschaftet und liefern wichtige landwirtschaftliche Produkte für den Eigenbedarf und den Handel. Getreide, Gemüse und Obst gedeihen hier und es wird Viehzucht betrieben. Die Bewohner und Bewohnderinnen der Täler haben über die Jahre hinweg Techniken entwickelt, um den Ertrag ihrer Felder zu maximieren, was dazu beiträgt, dass die Landwirtschaft einen stabilen und verlässlichen Wirtschaftszweig darstellt. Besonders die Käsesorten der Silbersteiner Milchbauern und -bäuerinnen ist über die Grenzen des Herzotums bekannt.
Die Wälder von Silberstein sind ein weiterer wichtiger Wirtschaftsfaktor. Sie werden zur Holzgewinnung genutzt, aber für jeden gefällten Baum werden neue Bäume gepflanzt, um diese Ressource langfristig zu sichern. Das gewonnene Holz wird sowohl für den Bau von Gebäuden und Schiffen als auch für die Herstellung von Holzprodukten verwendet.
Im Norden des Herzogtums, entlang der Küste, spielen Fischfang und Handel eine zentrale Rolle. Die Küstengewässer sind reich an Fisch, und die Fischerei sichert den Lebensunterhalt vieler Familien. Der Fisch wird nicht nur lokal konsumiert, sondern auch in andere Regionen exportiert. Darüber hinaus hat sich an der Küste ein blühender Handel entwickelt. Die Hafenstädte sind Dreh- und Angelpunkte dieses Handels und tragen maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg von Silberstein bei.
Quellen
[1] Blasonierung des Wappens der in Silberstein ansässigen Zwerge und Zwerginnen nach dem silbermärkischen Heraldion.
[2] Blasonierung des alten Silbersteiner Wappens im wehseländischen Schildbuch.
[3] Blasonierung des neuen Silbersteiner Wappens ebd.
[4] Blasonierung des Silbersteiner Vollwappens ebd.