Silbersteiner Ritter
| Alternative Bezeichnungen | Stolz Silbersteins |
| Charakteristische Bewaffnung | Speer, Pfeil und Bogen, Schwert, Reiterhammer, Schild |
| Charakteristische Ausrüstung | Gambeson, Ringpanzer, Helm |
| Fähigkeiten | Reiten, Berittener Kampf, Vertrautheit mit Pferden |
| Truppenstärke | etwa 300 |
Die meisten Silbersteiner Ritter und Ritterinnen haben sich aus den frühen Verteidigern und Verteidigerinnen des Zugs der Fürsten herausgebildet. Diesen Waffenfähigen wurde nach der Besiedlung Wehselands die Verantwortung über die ersten Befestigungen gegeben, die diese schnell ausbauten. Weitere Burgen erforderten weitere Ritter und Ritterinnen, die die umliegenden Güter verteidigen und organisieren konnten.
Geschichte
In der Silbersteiner Geschichte sind die Ritter und Ritterinnen vor allem ihrer Rolle als Gutsverwalter und -verwalterinnen nachgekommen. Lediglich die Grenzfehden mit Parlamon haben den grenzüberschreitenden Einsatz der Ritterschaft gesehen. Daneben ist es zu einigen herzogtumsinternen Auseinandersetzungen gekommen, die aber meistens gerichtlich geklärt werden konnten.
Um ihre Rechte gegenüber Adel sowie Rittern und Ritterinnen durchsetzen zu können, haben die Zünfte vieler Städte in Silberstein auch angefangen, eigene Streitkräfte zu unterhalten. Diese als freie Formationen bekannten Zusammenschlüsse haben große Privilegien beim Silbersteiner Herzog erwirken können und die weitestgehende rechtliche Unabhängigkeit ihrer Städte ermöglicht. Nur in wenigen Fällen kam es dabei tatsächlich zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit vielen Toten.
Aufgrund ihrer Ausrüstung und ihres Erfolgs auf Turnieren gelten Silbersteiner Ritter und Ritterinnen als die besten Kämpfer und Kämpferinnen Wehselands. Lediglich Klingenfurther Krieger und Kriegerinnen gelten ihnen als ebenbürtig.
Aufbau
Die Ritterschaft besteht aus unabhängigen Kämpfern und Kämpferinnen, die von ihren Ländereien im Gegenzug für ihren Schutz versorgt werden. Alle Ritter und Ritterinnen führen ihre eigenen Wappen zu Felde und unterhalten in der Regel weitere Bewaffnete, die auch im Kriegsdienst zum Einsatz kommen. Im Kriegsfall werden die Ritter und Ritterinnen zu Lanzen genannten Formationen aus 10 Reitern und Reiterinnen zusammengefasst und tragen blaue Wimpel an ihren Speeren, um sie als Silbersteiner Ritter und Ritterinnen erkennen zu können.
Aufgaben
Neben den Gebirgsläufern und -läuferinnen und den Strukturen der Städte erhalten die Ritter und Ritterinnen die Infrastruktur des Herzogtums aufrecht. Durch sie erfolgt die Verbreitung neuer Gesetze, die Einsetzung von Gemeindevorstehern und -vorsteherinnen und viele weitere Aufgaben.