Herzogtum Aldenburg: Unterschied zwischen den Versionen

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==  Namensursprung ==
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Der Name Aldenburg geht auf eine alte Befestigungsanlage zurück, deren Ruine von den den wehseländischen Siedlern aus der [[Die alte Heimat|alten Heimat]] auf ihrem Weg nach Wehseland erschlossen und ausgebaut wurde. Es handelt sich dabei um den heutigen Ort [[Aldenburg (Stadt)]]. Da er in der Frühzeit einer der ersten größeren Orte war, entwickelte er sich schnell zum Zentrum des Herzogtums. In offiziellen Dokumenten wird Aldenburg oftmals als ''Castra Vetera'' bezeichnet.
Der Name Aldenburg geht auf eine alte Befestigungsanlage zurück, deren Ruine von den den wehseländischen Siedlern aus der [[Die alte Heimat|alten Heimat]] auf ihrem Weg nach Wehseland erschlossen und ausgebaut wurde. Es handelt sich dabei um den heutigen Ort [[Aldenburg (Stadt)|Aldenburg]]. Da er in der Frühzeit einer der ersten größeren Orte war, entwickelte er sich schnell zum Zentrum des Herzogtums. In offiziellen Dokumenten wird Aldenburg oftmals als ''Castra Vetera'' bezeichnet.


== Geographie==
== Geographie==

Version vom 21. August 2024, 08:18 Uhr

Großwappen des Herzogtums Aldenburg
Land Wehseland
GESCHICHTE
Gründung 3 vGW
Erster Herrscher Theodor von Aldenburg
GESELLSCHAFT
Einwohnerzahl unbekannt
Wesensaufteilung 94% Menschen | 3% Alben | 2% Zwerge | 1% andere
Wichtige Gottheiten der Flussgott Vesi, der Tiergott Haku, die Baumgöttin Sindra, Frylla als Göttin der Harmonie, die Jadgöttin Ankiri, die Patronin der Viehzüchterinnen Pera, der Handwerksgott Hamrad
Hauptexportgüter Holz, Holzprodukte, Lebensmittel, Stein, Pelz- und Lederwaren

Aldenburg ist das westlichste Herzogtum im Wehseland. Es grenzt im Norden an das Herzogtum Silberstein und im Osten an das Herzogtum Blômetal. Es beherbergt die Gebiete, die vom Zug der Fürsten als Erstes erschlossen wurden.

Namensursprung

Der Name Aldenburg geht auf eine alte Befestigungsanlage zurück, deren Ruine von den den wehseländischen Siedlern aus der alten Heimat auf ihrem Weg nach Wehseland erschlossen und ausgebaut wurde. Es handelt sich dabei um den heutigen Ort Aldenburg. Da er in der Frühzeit einer der ersten größeren Orte war, entwickelte er sich schnell zum Zentrum des Herzogtums. In offiziellen Dokumenten wird Aldenburg oftmals als Castra Vetera bezeichnet.

Geographie

Geschichte

Herrschaft

Aufgrund der häufigen Anwesenheit hoher Adliger hat sich im Herzogtum Aldenburg der Hoftag als Sitzung der anwesenden Adligen schnell verbreitet. Anfangs wurde dieser vor allem in Aldenburg abgehalten, aber mit dem Aufbau weiterer Burgen wurde auch andernorts Hoftag gehalten. Gemäß des alten Rechts, das das Herzogtum zu weiten Teilen aus der alten Heimat ins Landesrecht übernommen hatte, waren alle Adligen ab dem Rang eines Markgrafen oder einer Margräfin und Tempelfürsten und -fürstinnen redeberechtigt. Das Wort konnte darüber hinaus auch anderen Anwesenden erteilt werden. Später erhielten Würdenträger und -trägerinnen der Städte ebenfalls das Rederecht.

Aus den Reihen des Aldenburger Hoftags werden die Hofämter besetzt. Bei diesen handelt es sich um den Major Domo oder die Majora Domo, den Schatzmeister oder die Schatzmeisterin, den Feldmarschall oder die Feldmarschallin, dem Mundschenk oder der Mundschenkin sowie dem Truchsess oder der Truchsessin. Sie werden zwar vom Herzog vorgeschlagen, aber um seine Herrschaft zu sichern, werden sie an die wichtigsten Familien im Herzogtum vergeben.

Neben dem Hoftag gibt es den Senat, der in Seelbrunn zusammentritt. In ihm sind ausschließlich klerikale Würdenträger und -trägerinnen stimmberechtigt. Der Großteil der Gesetzgebung muss durch den Senat bestätigt werden. Die Beschlüsse des Senats, die in klerikal-rechtlichen Fragen getroffen werden, bedürfen keiner Bestätigung durch den Hoftag oder die Hofämter.

In Aldenburg ernennt der Truchsess oder die Truchsessin in Absprache mit den anderen Hofämtern die Richter und Richterinnen. Lediglich für die Tempelgüter und sonstigen -besitzungen obliegt die Rechtssprechung dem Senat. Beiden Gerichten stehen die Truppen und Stadtwachen zur Verfügung, um Verdächtige den Prozessen zuzführen und ihre Urteile durchsetzen.

Das Aldenburger Wappen

Auf einem schwarzen Schild sind zwei Knochen, die von links nach rechts fallen. Darunter sind die Steine einer roten Ziegelmauer mit drei Zinnen. Darüber ein stählerner Bärenhelm, auf dem eine goldene Herzogskrone mit drei Zacken und zwei baumförmigen Zacken thront. Die Helmzier sind orange-rote Flammen. Über der Krone befindet sich ein Spruchband mit der Aufschrift "Claustrum Regni", übersetzt: Schloss (im Sinne von Schlüsselloch) des Reiches. Hinter dem Schild sind sechs Fahnenstangen mit goldenen Spitzen, drei auf jeder Seite. Die Fahnen sind dreifach gespalten. Weiß wird durch drei rote Zinnen geteilt, welche wiederum schwarz geteilt werden. Unter dem Schild sind drei goldene Schlüssel an einem goldenen Seil befestigt. [1]

Das Aldenburger Wappen verweist auf den Anspruch des Herzogtums, das erste besiedelte Gebiet und Ausgangspunkt der Besiedlung des Wehselandes gewesen zu sein. Der mittlere Schlüssel ist der symbolische Schlüssel zum Königreich, als dessen Ein- und Ausgang sich Aldenburg versteht. Der rechte Schlüssel ist der Schlüssel des Herzogtums und der linke der des Fürstums Bärenburgs, auf das der Herzog von Aldenburg formal weiter einen Anspruch behauptet. Die Flammen sollen die Wärme der Herde Aldenburgs darstellen und mit den Bäumen in der Krone wird auf die großen Wälder des Herzogtums verwiesen.

Glauben

In Aldenburg ist die Wertschätzung der Natur tief verwurzelt. Das zeigt sich in der Verehrung von Vesi als Flussgott, Sindra als Baumgöttin und Haku als Oberhaupt der Tiere. Dennoch ist es ein Ort, der die Gemeinschaft der kulturschaffenden Wesen schätzt. Das zeigt sich in der Verehrung von Frylla, der Göttin der Gemeinschaft und Harmonie. Aber auch die Verehrung der Jagdgöttin Ankiri, des Handwerksgottes Hamrad und Pera, der Göttin der Viehzucht, bezeugen die Wertschätzung zivilisatorischer Errungenschaften.

Wichtigste Feste und Feierlichkeiten

Das erste Fest in Aldenburg ist Schneeschmelze, die jedes Jahr im Frühling stattfindet. Wenn der Schnee schmilzt und die Flüsse anschwellen, versammeln sich die Aldenburger und Aldenburgerinnen in Vesis Tempeln. Alle Wesen reinigen die Ufer der Flüsse, lassen Blüten und selbstgemachte kleine Boote ins Wasser gleiten und bitten um reiche Ernte und Schutz vor Überschwemmungen. Das Fest endet mit einem großen Festmahl am Flussufer, bei dem frischer Fisch und Wasserfrüchte serviert werden.

Im Spätfrühling, wenn die Weiden wieder grün sind, feiern die Wesen Aldenburgs das Weidefest. Das Vieh wird auf die Weiden getrieben, und die besten Tiere werden mit Blumenkränzen geschmückt. Es gibt Wettbewerbe für die schönsten und gesündesten Tiere, und die Hirten und Hirtinnen beten zu Pera für Fruchtbarkeit und Wohlstand. Am Abend gibt es ein großes Fest mit Milch, Käse und Fleisch, bei dem die Gemeinschaft zusammenkommt.

Ein wichtiges Fest sind die Hamradia, die in Aldenburg eine Woche lang gefeiert wird. Es beginnt am 20. Brachmond mit der Einweihung neuer Werkstätten, Handwerksschulen und Zunfthäuser. In den Handwerkszentren werden Banner ausgebreitet, die verschiedene Werkzeuge zeigen. Während der Hamradia tauschen sich die Lehrlinge der verschiedenen Städte aus und kehren mit neuen Herangehensweise zu ihren Lehrmeistern und -meisterinnen zurück.

Im Hochsommer versammeln sich die Bewohner und Bewohnerinnen von Aldenburg zu einem Ritual im Wald, das Baumsegen genannt wird. Sie ehren die ältesten und stärksten Bäume mit Kränzen aus Laub und Blumen, die um die Stämme gelegt werden. Es werden Lieder zur Ehre von Sindra gesungen. Es ist auch ein Tag des Baumpflanzens, bei dem neue Setzlinge in die Erde gesetzt werden.

Im Spätherbst, kurz vor dem ersten Schnee, ehrt Aldenburg Ankiri mit der Grünrockfeier. An diesem Tag ziehen die Jäger und Jägerinnen in den Wald, um ihre Fähigkeiten zu testen und Opfergaben für eine erfolgreiche Jagdsaison zu bringen. Abends wird ein großes Feuer entfacht, bei dem die Teile der Tiere verbrannt werden, die verrotten würden. Die besten Knochen, Geweihe und sonstige Trophäen werden in Ankiris Tempeln niedergelegt. Das Fleisch der erlegten Tiere wird verarbeitet und in einem Festmahl verzehrt. Bei dieser Gelegenheit in der Geschichten über vergangene Jagden und Ankiri erzählt werden.

Hierarchien

In Aldenburg gibt es lediglich die Hauptttempel vierer Tempelprovinzen. Im Gegensatz zu allen anderen Herzogtümern verfügen deren Hierarchen und Hierarchinnen jedoch zusammen mit den Hoheriester und -priesterinnen einiger Tempel über direkten weltlichen Einfluss. Über den Senat können sie einerseits das klerikale Recht bestimmen, bestätigen andererseits aber auch die Gesetzesvorhaben des Aldenburger Hoftags.

Das Hierarchion Seelbrunn ist Sitz des Senats und beansprucht für sich eine herausgehobene Bedeutung. Es beherbergt Hakus Haupttempel und bestand ursprünglich aus einem Hain und einem Kloster. Im Laufe der Zeit siedelten sich Wehseländer und -länderinnen hier an, wodurch um Seelbrunn herum eine kleine Stadt entstand. Gerade anfangs handelte es sich dabei oftmals um Jäger und Jägerinnen, was den ansässigen Klerus besorgte. Denn, obwohl Ankiri die Tochter des Tiergottes ist, ist ihm die Jagd ein Greuel. Im Laufe der Zeit wurde der Ort bekannt als ein Ort der Versöhnung zwischen Haku und Ankiri. Die Jagd wurde diveren Regeln unterzogen, die beide Gottheiten glücklich stimmen sollen.

Im Glisserach befindet sich über einem Quell ein Schrein für Vesi, wo er als Flussgott Verehrung findet. Es Entlang des Flusses nutzen zahlreiche Wassermühlen Vesis Stärke. Das Hierarchion Osserbaum ist der Baumgöttin Sindra gewidmet. Sie wird als Hüterin der Wälder und Natur verehrt, die aber den Wesen Aldenburgs die Nutzung des Holzes als Ressource gewährt. In der Tempelprovinz Maneflu schließlich hat Pera einen Haupttempel. Die besten Milchkühe des Königreichs stammen aus dieser Gegend, was die Bauern und Bäuerinnen auf den Segen ihrer Göttin zurückführen.

Recht und Gesetz

Im Herzogtum Aldenburg gilt ein Götterfriede, um Frieden und Gerechtigkeit in den ausgedehnten Wäldern und Gebirgsgebieten des Landes zu fördern. Innerhalb des Herzogtums sind Fehden verboten, und das Waffenrecht ist eingeschränkt. Die Waldwege und Handelsrouten stehen unter herzoglichem Schutz. Handelsreisenden ist das Recht auf ungestörte Passage durch die Wälder und Dörfer zugesichert.

Rechtsstreitigkeiten werden durch Gerichte verhandelt, die eigenmächtige Racheakte scharf verurteilen. Sie können auf die Truppen des Herzogtums zurückgreifen, um ihre Urteilssprüche auszuführen. Das Strafmaß entspricht der Schwere der Taten und reicht bis zur Hinrichtung.

Das Bauernvolk und Dorfbewohner und -bewohnerinnen stehen unter dem besonderen Schutz ihrer Lehnsleute. Der Bau neuer Befestigungen oder Herrenhäuser bedarf der Genehmigung des Herzogs. Verrat gegen die Lehnsgeber und -geberinnen wird mit Schleifung der Heimatburg bestraft.

Das Herzogtum unterhält gut gerüstete Truppen und Wachen, die zum Schutz des Landes und zur Durchsetzung des Götterfriedes beitragen. Ihren Anweisungen ist Folge zu leisten.

Dieser Landfrieden tritt sofort in Kraft und ist für alle Bewohner, Bewohnerinnen und Durchreisenden des Herzogtums Aldenburg bindend, um den Frieden und Wohlstand des Landes zu bewahren. Alle Änderungen bedürfen der Zustimmung des Hoftags und des Herzogs.

Wirtschaft

Aldenburgs Wirtschaft zeichnet sich durch ihre Vielfalt und Anpassungsfähigkeit aus. Das Herzogtum, eingebettet in Wehselands Wälder und Berge, ist Heimat einer überwiegend menschlichen Bevölkerung. In einigen Gebieten haben sich jedoch auch zwergische und elbische Handwerkexperten und -expertinnen niedergelassen, die maßgeblich zur lokalen Wirtschaft beitragen.

Der Handel in Aldenburg wird durch die Vielzahl von Flüssen erheblich erleichtert, die als Haupttransportwege genutzt werden. Besonders der große Strom im Süden Rounesse spielt eine zentrale Rolle, da er die Einfuhr außerwehseländischer Waren nach Aldenburg ermöglicht. Waren werden auch flussaufwärts durch Treidelschiffe ausgeführt, allerdings in geringerem Umfang.

Daneben gibt es eine Hand voll Straßen, die älter sind als das Herzogtum. Sie ergänzen die sonst üblichen Pfade Wehselands, was das Herzogtum trotz seiner peripheren Lage zu einem Zentrum des Handels macht.

Quellen

[1] Blasonierung des Aldenburger Vollwappens im wehseländischen Schildbuch