Marschall
Als Marschall oder Maschallin, auch Feldmaschall oder Feldmarschallin, werden die Meisterstrategen und -strateginnen an den Höfen vieler Adliger bezeichnet. Sie beraten die Herzoge oder Herzöginnen in militärischen Fragen.
Geschichte
Das Amt des Marschalls umfasste ursprünglich die Sorge um die Reittiere des Hofes. Aus ihrer Tätigkeit als Stallburschen und -mädel wurde im Laufe der Zeit ein bedeutendes Ehrenamt. Lange vor dem Zug der Fürsten war die Sorge um den Stall rein zeremoniell und sie waren viel stärker in die Führung der Reiter und Reiterinnen sowie anderer Truppenarten involviert. Im Laufe der Zeit entwickelte sich dann die Rolle als zentrale Berater und Beraterinnen und Heerführer und -führerinnen.
Aufgabe
Den Marschallen und Marschallinnen obliegt die Anführerschaft über die Truppen ihrer Herren oder Herrinnen, wenn diese sie nicht persönlich ins Feld führen. Zudem organisieren sie den Aufbau, die Ausbildung und sonstige Organisation besagter Truppen. Häufig gehen von ihnen die Vorgaben aus, welche Art von Ausrüstung Krieger und Kriegerinnen zu stellen haben.
Amtierende (Feld-)Marschalle und (Feld-)Marschallinnen
Die Besetzung der wichtigsten Hofämter der Herzogtümer und des Königreichs ist allein durch ein- und ausgehende Korrespondenzen gemeinhin bekannt. Die hohen Adligen kennen vielleicht nicht alle auswendig, haben aber fast immer Leute bei ihrer Seite, die dieses Wissen haben.
| Hof | Amtsinhaber oder Amtsinhaberin | Zeitpunkg der Einsetzung |
| Wehseland | Leopold von Wessenau | 55 nGW |
| Aldenburg | Rosalie Nadia von Scheik | 58 nGW |
| Blômetal | Maria Amalie Grünzweig | 52 nGW |
| Klingenfurth | Heinrich der Wolf | 60 nGW |
| Silberstein | Sieglinde die Ältere | 72 nGW |