Parlamon

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Stadtwappen Parlamons der Unbeherrschbaren
Land Wehseland
GESCHICHTE
Gründung 18. Brachmond 0 nGW
Erster Herrscher Kunibert von Wehseland
GESELLSCHAFT
Einwohnerzahl mindestens 10.000
Wesensaufteilung 88% Menschen | 8% Alben | 3% Zwerge | 1% andere
Wichtige Gottheiten Handelsgöttin Ferasi, Münzgöttin Numismata, die Gemeinschaftsgöttin Frylla, der Handwerksgott Hamrad, die Kunsthandwerksgöttin Alydia, die Meeresgöttin Mora, Die Gesundheitsgöttin Lewa Hygieias, die Argrargöttin Alma
Hauptexportgüter Kupfermünzen, Handwerksgüter, Fernhandelwaren

Parlamon ist mit mit über 10.000 Einwohnern und Einwohnerinnen die mit Abstand größte Stadt im und Hauptstadt des Königreichs Wehseland. Sie ist zudem eine sehr alte Siedlung, deren Gründung mit der Reichsgründung eng verknüpft ist. Zum großen Stolz der Stadtbevölkerung konnte sie im Erntemond des Jahres 52 nGW die Einrichtung des Rates der Freien erwirken, der Parlamon seither regiert. Daraufhin erhielt sie den Beinamen die Unbeherrschte. Neben dem Stadtgebiet umfasst Parlamons Herrschaft auch die umliegenden Ländereien.

Namensursprung

Der Name Parlamon geht auf den Berg Parla Montis zurück, der das Flussdelta des Fiendrel spaltet. Der Berg wurde so genannt, weil im Rauschen des Windes Worte ausgemacht werden konnten. Nachdem die Gelehrten und die Priesterschaft der Göttin Kuma bestätigt hatten, dass es sich dabei um eine Mitteilung der Götter und Göttinen handeln müsse, wurde der Fels sprechender Berg, also Parla Montis, genannt.

Geographie

Die Region Parlamon liegt an der Nordküste Wehselands zentral zwischen dem Herzogtum Silberstein und dem Herzogtum Klingenfurth. Die Stadt selbst steht im Mündungsdelta des Flusses Fiendrel, der sich in dem lehmig-sandigen Morast in eine Vielzahl von Inseln aufspaltet. Daneben gehören die Ländereien am West- und Ostufer auch zur Region Parlamon. Nach Nordwesten bildet der Nell eine natürliche Grenze zu Silberstein, aber die Zugehörigkeit des Vorgebirges der Petragenten ist umstritten. Nach Südwesten trennt ein Nebenfluss des Fiendrel, der Balder, die Hauptstadt vom angrenzenden Herzogtum. Die östlichen Gebiete sind von den Flüssen Sigiflur und Wataross deutlicher klarer nach Klingenfurth abgegrenzt.

Am Fuß der Petraganten liegen die parlamonischen Teile des Kunenforsts, einer Waldfläche, die unter anderem für den Schiffsbau essentiell ist. Im Westen sind einige felsige Hügelketten, in denen Kupfererz abgebaut wird. Auf den trockengelegten Flächen wird Landwirtschaft betrieben und in den verbliebenen Mooren wird Torf abgebaut.

Außerdem ist Parlamon sehr stark vom Fluss Fiendrel geprägt. Auf den vielen Inseln leben Fischer und Fischerinnen. Außerdem gibt es Häfen verschiedener Größe, von denen Handel und Transport sowohl innerhalb des Königreiches als auch in andere Länder erfolgt. Eine Landzunge ragt nördlich des Hauptauslaufes des Fiendrels sehr weit gen Osten. Auf diesem Streifen liegen wichtige befestigte Häfen, von denen aus die wehseländische Bucht gegen maritime Angriffe geschützt wird.

Geschichte

→ Hauptartikel: Parlamonische Stadtgeschichte

Datei:Erster Thing.png
Thing auf dem Parla Montis

Parlamon wurde 0 GW von den Herzogen Theodore von Bärenberg, Kamilla von Biberbach, Beorn von Schwartzhofen und Kunibert von Hohenstein gegründet, einen Tag nach der Ausrufung des Königreichs Wehseland. Mit der Zeremonie zur Grundsteinlegung des Thinghofes begann der Bau der Hauptstadt. Trotz anfänglicher Bautätigkeiten, die hauptsächlich aus einfachen Hütten und Zelten bestanden, verzögerte sich der Stadtbau aufgrund der Abwesenheit vieler Arbeiter und Arbeiterinnen, die noch in den Herzogtümern tätig waren. Während die Elite die Beratungen fortsetzte, begann das einfache Volk mit dem Bau von Fischerhütten und Booten, um die Nahrungsversorgung sicherzustellen, was sich im Winter als lebensrettend erwies. Mit dem Beginn des ersten Jahres nach der großen Wanderung traten die Baumeister und -meisterinnen in Aktion und begannen, die intuitiv entstandenen Siedlungen der Bevölkerung zu erweitern und zu befestigen. Steinbauten ersetzten nach und nach Holzhütten, und erste Verteidigungsanlagen wie Palisaden und Wachtürme wurden errichtet. Ab 10 nGW entstanden große Wasser- und Windmühlen und erste Befestigungen entlang des Flusses Fiendrel. Konflikte über Grenzverläufe mit Silberstein führten zu Grenzfehden, die immer wieder entflammen würden. Der Ausbau der Milizen und der Hafenanlagen für den Fernhandel trugen zur wirtschaftlichen und militärischen Stärkung der Stadt bei. Ab 31 nGW begann die Integration von Gebieten östlich und westlich der Flussinseln in das Stadtgebiet. Der Bau der Stadtmauern und die Etablierung der parlamonischen Reiterei verbesserten die Verteidigung und Verwaltung der Stadt. In den Fünfzigern erlangte Parlamon politische Unabhängigkeit vom König in Form der Selbstverwaltung durch den Rat der Freien. Der Thinghof wurde modernisiert, und die Fertigstellung des Hauses der Götter 65 nGW bedeutete einen weiteren Wachstumsschub für die Stadt. Die Verteidigungsanlagen wurden weiter ausgebaut, und Parlamon entwickelte sich zur bedeutendsten Handelsmetropole des Wehselandes.

Aufbau der Stadt

Im Nordwesten Parlamons liegt der ursprüngliche Siedlungskern Vis Holm, was Fischinsel bedeutet. Hier sind auch weiterhin die meisten lokalen Fischer und Fischerinnen beheimatet und die Anlegestellen für kleine Boote und Fähren. Östlich grenzt der ehemals selbstständige Wachposten Krejn an, wo noch immer die Unterkünfte der Stadtwache und Reiterei untergebracht sind. Südlich befindet sich Nuhaven, wo der Fernhandelshafen und die Werf liegen.

Auf einer südlicheren Insel liegen die Stadtteile Thingen, Parla Montis und Halserbrigge Ost. Ersteres ist nach dem namensgebenden Thinghof im Zentrum benannt ist. Es handelt sich um das Regierungsviertel, in dem der König residiert, der Rat der Freien tagt und sich das wehseländische Staatsarchiv und die Bibliothek des bekannten Wissens. Anbei befinden sich das Hauptgebäude der Universität zu Parlamon, in dem dessen Verwaltung und einige Lehrräume eingerichtet sind. Auch der Stadtteil Parla Montis befindet sich auf dieser Insel. Er ist benannt nach dem felsigen Hügel, von dem sich wiederum der Stadtname ableitet. In der Nähe des Parla Montis liegt die Fakultät für Geschichte. Daneben ist auf dieser Insel die Textilherstellung und -verarbeitung stark vertreten.

Auf der nächsten Insel gen Süden befindet sich das kulturelle Zentrum der Stadt. Die Insel heißt Tempeleiland, benannt nach dem Haus der Götter und den zahlreichen weiteren Kultorten für die Gottheiten. Außerdem gibt es hier Gasthöfe für die niederen Adligen des Reiches, die nicht auf Thinghof-Insel unterkommen können. Die Fakultät für Medizin residiert neben einem Lewa gewidmeten Tempel und die Fakultät für Tierkunde neben einem Tempel des Tiergottes Haku. Auf der Insel ist ebenfalls der Stadtteil Erzen beheimatet, in dem zahlreiche Steinmetze und Steinmetzinnen sowie Schmieden beheimatet sind. Auch andere Handwerksbetriebe haben im Laufe der Zeit hier Eingang gefunden.

Westlich dieser Inseln befindet sich das größte zusammenhängende Stadtgebiet am Westufer des Fiendrel, welches schlicht Parlamon genannt wird. Es teilt sich in kleinere Stadtviertel auf, die da heißen: Neumarkt Halserbrigge West, Sennscheid und Östertor. In Neumarkt befindet sich die Fakultät für Magie, die den höchsten Turm diesseits des Fiendrels ihr eigen nennt. Sehr nahe liegt die Sennscheider Fakultät für Alchemie, die über mehrere große Experimentierhöfe verfügt. Am Östertor ist die Fakultät für Landwirtschaft in einem Hof untergebracht, der lange abseits der Stadt lag.

Nach Süden gehört eine weitere Deltainsel zu Parlamon, nämlich Breiholm. Hier befindet sich die Friedburg, eine alte Verteidigungsanlage, die Parlamon nach Süden hin vor maritimen Überfällen schützt. Hier befinden sich die größten und ärmsten Wohnviertel der Stadt. Auch Gewerbe, die anderswo keinen Platz fanden, wie die Gerbereien konnten hier Fuß fassen. Das Fundament dieses Stadtviertels wurde am stärksten vernachlässigt und es kommt regelmäßig zu Zusammenstürzen von Gebäuden am Flussufer.

Stadtregierung

Datei:Rat der Freien.jpg
Der Rat der Freien tagt

Seit dem Jahre 51 nGW ist die Stadt Parlamon nicht länger unter der direkten Herrschaft des wehseländischen Königst. Stattdessen werden die Interessen der Bürger und Bürgerinnen vom Rat der Freien vertreten. In diesem Gremium sind sowohl Nichtadlige aus den vier Herzogtümern des Königreichs als auch die Stadtbevölkerung vertreten. Seine Zusammensetzung wird durch Prophezeiungen wahrgesagt, deren Authentizität Priester und Priesterinnen der Göttin Kuma bestätigen.

Um in Krisensituationen handlungsfähig zu sein bestimmt der Rat in einer seiner ersten Amtshandlungen ein Magistrat aus drei Personen, die nicht dem Rat angehören dürfen. Die Amtsinhaber werden ‚‘magisteri civium’‘ und ‚‘magistra civium’‘ oder Bürgermeister und Bürgermeisterinnen genannt. Die Aufgabe des Magistrats besteht in der Ausführung der Gesetzes des Rates sowie der Abwendung von Krisen, wozu das Magistrat einen Notstand ausrufen darf.

Neben diesen beiden wichtigen Institutionen verfügt Parlamon über eine eigene Gerichtsbarkeit, die in zentralen Gerichtshöfen in Thingen und Breiholm residieren. Die Richter und Richterinnen sind verpflichtet, nach dem parlamonischen und wehseländischen Gesetz zu urteilen. Sie werden auf Lebenszeit benannt und sind in vielen Privilegien den Adligen des Reiches gleichgestellt.

Die Entwicklung des Stadtwappen

Das alte königliche Stadtwappen

Geviert: Auf dem ersten und vierten Feld silber, auf dem zweiten und dritten Feld in blau ein steigendes silbernes Schwert. Auf dem Wappen ruht ein goldener Bügelhelm mit wehseländischer Königskrone. Die Helmdecke ist ein Hermelinmantel. Unter dem Wappen ist der Wahlspruch: Sub Regia Custodia Regis Wehselandium & Ducatis, Comitati et Princeps territoriae aliae [1]

Das alte parlamonische Wappen ist eng verknüpft mit der direkten königlichen Herrschaft über die Landeshauptstadt. Der Hermelinmantel und die Königskrone betonen seine persönliche Herrschaft über die Stadt. Parlamon selbst ist mit einem Schwert auf blauem Grund vertreten, was zum Ausdruck bringt, das ein Herrscher oder eine Herrscherin mit einem Schwert die Stadt regiert.

Das neue parlamonische Stadtwappen

In Blau sechszehn silberne Schwerter garbenweise. Auf dem Wappen ruht ein silberner Bügelhelm mit fünftürmiger goldener Mauerkrone, aus dem wechselnd zwei rote und zwei purpurne Straußenfedern emporragen. Die Helmdecke ist rechts rot und links pupuprn. [2]

Das neue Stadtwappen ist Ausdruck von Parlamons Selbstständigkeit. Jeder Ratsherr und jede Ratsherrin des Rates der Freien ist durch ein Schwert vertreten. Durch die Beibehaltung des blauen Grundes und der Schwertform wird unterstrichen, dass Parlamon auch ohne die königliche Herrschaft weiter seine Identität bewahrt. Die Wahl einer goldenen Mauerkrone betont die Stadtbefestigungen und dass der König mitsamt seiner Leibgarde lediglich Gast ist.

Glauben

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Fast jeden Tag finden auf dem Tempeleiland religiöse Feste statt, an denen die jeweilige Anhängerschaft der Gottheit teilnimmt

Parlamon ist nicht nur die weltliche Hauptstadt des Wehselandes, sondern beherbergt auch das Haus der Götter, den zentralen Tempel des Pantheons. Dieses begründet auch ein gleichnamiges und das führende Hierarchion Wehselandes, dem dem klerikalen Recht zufolge alle anderen Hierarchien hörig sein sollen. Darüber hinaus gibt es aufgrund der dichten Besiedlung inzwischen fünf weitere Hierarchien in Parlamon: Die Haupttempel der Hierarchien Nordparlamon und Südschrein befinden sich in den Vierteln Thingen und Breiholm. Die Hierarchien Lewasforst, Westerhain und Uffer liegen dagegen im parlamonischen Umland.

Die Bevölkerung der Hauptstadt verehrt nahezu das gesamte Pantheon und es gibt kaum eine Gottheit, die nicht mindestens eine Hand voll Anhänger und Anhängerinnen ihr eigen nennen könnte in Parlamons Mauern. Der Klerus des Hauses der Götter ist bemüht, auch die kleinen Glaubensgemeinschaften bei der Durchführung von Festen, im Studium ihrer Schriften oder bei den Opferritualen zu unterstützen. Die meisten Gottheiten haben Priester und Priesterinnen in Parlamon.

Verstärkte Verehrung aufgrund ihrer Bedeutung für die Stadt erhalten die Handelsgöttin Ferasi und die Münzgöttin Numismata. Erstere hat mehr und mehr Verehrung erfahren, als erst der Binnenhandel im Königreich und dann der Fernhandel mit anderen Ländern aufblühte. Letztere hat durch ein königliches Privileg, das der Stadt verliehen wurde, Zulauf bekommen. Parlamon ist der Hauptherstellungsort für Kupfermünzen in Wehseland.

Einmal im Jahr, an einem Tag den die Priesterschaften von Ferasi und Kuma gemeinsam auslosen, werden den Fernhändlern und Ferndhändlerinnen jegliche Zölle erlassen. Dieser Tag wird am Vortag angekündigt, damit niemand diesen Feiertag ausnutzen kann. Zusätzlich zu dem Erlass der Zölle werden große Festmäler in der gesamten Stadt veranstaltet, bei denen Ferasi Brandopfer mit den Knochen und bestimmten Innereien der Opfertiere bereitet werden.

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Die jährlichen Hamradia-Feierlichkeiten

In keiner Stadt des Reiches gibt es mehr verschiedene Handwerksbetriebe als in Parlamon. Entsprechend verbreitet ist die Verehrung Hamrads, des Gottes der Handwerke. In jeder Werkstatt gibt es kleine Ikonen, meist in Form eines menschlichen Mannes in der Mitte seiner Jahre. Es finden sich aber auch Verehrungen eines Hamrad Pygmaiou, der als Zwerg oder Hobbit dargestellt wird.

Zu seinen Ehren werden jährlich die Hamradia gefeiert, eine der prächtigsten und lebendigsten Feste in der Stadt. Sie finden jährlich zur Sommersonnenwende am 20. Brachmond statt und dauern eine Woche an. Die Werkstätten und Gildenhäuser werden festlich geschmückt, und überall in der Stadt hängen Banner mit dem Symbol Hamarads: ein Amboss mit gekreuztem Hammer und Meißel.

Eine so große Stadt wie Parlamon feiert ihre Gemeinschaft. Daher ist Frylla einen sehr wichtige Göttin und hat einen sehr großen Kult, der sie verehrt. Daneben werden die Göttin der schönen Künste Alydia eine besondere Form der Göttin Lewa, nämlich die Gesundheitsgöttin Lewa Hygieais, in sehr großem Maße verehrt.

Fryllas Kulte veranstalten unter Einbezug von Alydia Familienfeste, die in hohem Maße mit den Kunstwerken der Hauptstadt verknüpft werden. An diesen Tagen erhalten selbst die Bewohner und Bewohnerinnen Breiholms Zugang zu den schönsten Grünanlagen, Palästen und Schatzkammern der Hauptstadt. Es werden Festmähler veranstaltet und die Wohltätigkeit der Stadtelite wird besonders zur Schau gestellt. An Fryllas Festtagen geht keine Seele in Parlamon hungrig zu Bett. Lewa Hygieais wird in den Häusern der Heilung in der Stadt verehrt, die nicht nur der Obrigkeit offen stehen.

Ein besonderes Maß der Verehrung kommt Mora und Alma zu. Sie werden verehrt, weil sie die Lebensmittelversorgung der Stadt sicherstellen. Vor allem in Vis Holm gibt es an jeder Straßenecke Amulette und Statuen zu kaufen, mit der sich Moras Schutz erhofft wird. Wenn Häuser unterkellert werden, wird sie um Schutz vor Überflutung gebeten. Alma dagegen erhält von der Bevölkerung, die in kleinerem oder größerem Maße Gemüse oder sonstige Lebensmittel anpflanzt, Verehrung.

Mora und Alma teilen sich das Viktualienfest, bei dem die Stadtbevölkerung einen Tag lang auf Lebensmittel aller Art verzichtet, um sich der Anteilnahme beider Göttinnen wieder bewusst zu werden. Es wird der regulären Arbeit weiter nachgegangen, aber mit Hörnern, Schneckenhäusern und anderen Blasinstrumenten werden die Gebetszeiten verkündet, zu denen fast alle Wesen die Arbeit unterbrechen. Bei Sonnenuntergang kommen die Leute in ihren jeweiligen Arbeitsstätten zusammen, während die Oberen der Stadt sich zu Handwerksbetrieben oder anderen Orten dazugesellen. Es wird gemeinsam ein kleines, demütiges Mahl gegessen.

Recht und Gesetz

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Ein Teil der parlamonischen Gesetzbücher

In Parlamon gilt auch nach dem Erlangen der Unabhängigkeit von der direkten Herrschaft seiner Majestät die das wehseländisch-königliche Recht, das seit dem Jahre 4 nGW gilt. Es regelt die grundlegende Ordnung des Königreichs und so auch seiner Hauptstadt.

Darüber hinaus hat der Rat der Freien im Jahre 55 nGW eine Stadtordnung und eine Strafrechtsordnung erlassen, die für die Hauptstadt und ihr Umland gelten. Mit dem Einsetzen dieses Rechts wurde die silbersteiner Rechtsordnung, die seit Kunibert von Wehselands Zeiten auch für Parlamon sinngemäß galten.

Die Gerichtsbarkeit über Verbrechen gegen das wehseländische Recht werden nicht von der parlamonischen Gerichtsbarkeit abgehandelt, sondern von Veignern und Veignerinnen, die der König als Richter und Richterinnen für Parlamon bestellt.

Wirtschaft

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Parlamonischer Markttag

Parlamons ertragreichster Hauptwirtschaftszweig ist der Ferhandel, der sowohl Einfuhr- wie Ausfuhrzölle generiert. Nach Wehseland gelangen über Parlamon Güter aus selbst entfernten Ländern, die der wehseländischen Bevölkerung teils völlig fremd sind. Andererseits gelangen über Parlamon Exportgüter nach Übersee. Die strategische Lage in der wehseländischen Bucht und der große Fernhandelshafen haben Parlamon einen Ruf verschafft, der es fast zum Monopol für den Seehandel abseits der wehseländischen Küsten macht.

Was die tatsächliche Menge produzierter Güter angeht, dominieren Landwirtschaft, der Abbau von Lehm, Torf und Holz sowie der Fischfang. All diese Güter dienen dem tagtäglichen Leben der Bürgerschaft und werden entsprechend gering besteuert. Anders sieht es da aus mit denen hoch verarbeiteten Gütern, da auf den Besitz einer Werkstatt Steuerabgaben anfallen.

Das nicht zu unterschätzende dritte Standbein der parlamonischen Wirtschaft ist sein Münzmonopol, das weitestgehend geachtet wird. Zwar hat der König weitere kleine Münzrechte verliehen, doch der Großteil des parlamonischen Kupfers stammt aus silbersteiner Minen, welches dann in Parlamon zu Münzen geprägt wurde.

Wichtige Institutionen

Parlamon beherbergt viele wichtige Institutionen, einige davon von landesweiter Bedeutung. Es folgt eine Liste der dieser Einrichtungen:

Quellen

[1] Blasonierung des alten parlamonischen Schildwappens im wehseländischen Schildbuch
[2] Blasonierung des neuen parlamonischen Schildwappens im wehseländischen Schildbuch