Parlamonische Stadtwache

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Mitglied der Stadtwache
Alternative Bezeichnungen Stadtwehr
Charakteristische Bewaffnung Speer, Pfeil und Bogen, Schwert, Axt, Schild
Charakteristische Ausrüstung Ringpanzer, Helm, Wappenrock
Fähigkeiten Nahkampf, Fernkampf, Städtisches Recht
Truppenstärke 450 Wesen

Die parlamonische Stadtwache war die Stadtwache ist der Grundpfeiler der parlamonischen Streitkräfte. Sie ergänzen die Marine und Reiterei. Sie dient einerseits als Streitmacht Parlamons, andererseits ist sie mit der Aufrechterhaltung der Ordnung in der Hauptstadt des wehländischen Königreichs betraut.

Geschichte

In der Stadtgeschichte Parlamons hat sich seit der Ausrufung der Stadt im Jahre 0 GW eine bewaffnete Verteidigung etabliert. Anfangs bestand deren Aufgabe vor allem in der Abwehr wilder Tiere und der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung. Als erste Zugbrücken und Verteidigungsanlagen gebaut wurden, wurden diese schichtweise besetzt.

Im Laufe der Zeit wurden waffenkundige Freie aus Parlamon und Umgebung mit der Führung dieser sehr rudimentären Streitkräfte betraut. Im Laufe der Zeit professionalisierte sich diese Truppe von selbst. Als 51 nGW Parlamon seine Unabhängigkeit erlangte zählte die Stadtwache noch 150 Wesen.

Im Zuge der Ausbildung eines städtischen Selbstbewusstseins übernahmen die Zünfte und Gilden die Verantwortung für die Bereitstellung waffenkundiger, voll ausgestatter Kämpfer und Kämpferinnen, die regelmäßig überprüft wurden. Daneben wurden immer wieder Ritter und Ritterinnen aus Klingenfurth herangezogen, um die Kampffähigkeit der Soldaten und Soldatinnen zu gewährleisten.

Das Wachstum Parlamons führte zu einer andauernden Vergrößerung der Schutztruppen der Stadt, allein um die Befestigungen besetzt halten zu können. Neben den städtischen Truppen, die durch die Handwerker und Handwerkerinnen und Händler und Händlerinnen gestellt werden, werden auch zeitweise zusätzliche Soldaten und Soldatinnen von der Stadt angeheuert. Dies wird über Zölle und andere Abgaben finanziert.

Während der Grenzfehden mit dem Herzogtum Silberstein sind Soldaten und Soldatinnen der Stadtwache immer wieder nach Westen ausgerückt. Seit diesem Konflikt gibt es ständige Wachposten in den Ländereien um Parlamon herum, die von der Reiterei unterstützt werden.

Mit den Reformen 65 nGW wurde erstmals ein allgemeiner Mindeststandard für die Ausrüstung der Mitglieder der Stadtwache eingeführt. Außerdem wurden die bisherigen Pflichtdienstzeiten der Zunft- und Gildenkämpfer und -kämpferinnen seither vergütet, was deren Beliebtheit enorm steigerte.

Aufbau

Die parlamonische Stadtwache besteht aus den sogenannten Bannern. Jedes Banner umfasst 50 Wesen, die sich wiederum in Scharen zu je 8 bis 10 Wesen gliedern. Die Banner werden von einer variierenden Zahl von Hauptleuten geführt. In Kriegszeiten kann die Stärke eines Banners unter Sollstärke fallen. Parlamon unterhält derzeit neun Banner. Jede Formation führt ein eigenes Feldzeichen.

Aufgaben

Die Stadtwache dient in Friedenszeiten als Ordnungshüter und -hüterinnen. Je zwei Banner dienen zeitgleich. Auf diese Weise haben je drei Banner einen freien Tag, während die restlichen Banner schichtweise 8 Stunden dienen. Neben der Besetzung der Wachposten, dienen sie auch als Unterstützung der Zollstationen und Steuereintreiber und -eintreiberinnen. Auch die Gerichte und anderen Autoritäten sind befugt, die Stadtwache für ihre Zwecke zu nutzen.