Parlamonische Reiterei

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Standartenführerin der parlamonischen Reiterei
Alternative Bezeichnungen Parlamonische Ritterschaft
Charakteristische Bewaffnung Speer, Pfeil und Bogen, Schwert, Reiterhammer, Schild
Charakteristische Ausrüstung Ringpanzer, Helm, Umhang
Fähigkeiten Reiten, Berittener Kampf, Vertrautheit mit Pferden
Truppenstärke 72 Wesen

Die parlamonische Reiterei hat sich nach und nach als Ergänzung zur Stadtwache und Marine herausgebildet. Sie funktioniert einerseits als eine Ergänzung der Streitmächte Parlamons, andererseits bringen sich ihre Mitglieder auch in den Alltag der Hauptstadt des wehländischen Königreichs ein.

Geschichte

In der Stadtgeschichte Parlamons gibt es ab dem Jahre 31 nGW Erwähnungen berittener Truppenteile. Es handelte sich um waffenkundige Freie, die in der Regel von den Rittern und Ritterinnen der umliegenden Ländereien geführt wurden. Mit der Entlassung Parlamons in die Selbstverwaltung im Jahre 51 nGW war eine Zählung der militärischen Einheiten verbunden. Zu diesem Zeitpunkt verfügte die Stadt über 5 Lanzen zu je 10 Reitern und Reiterinnen.

In den 50er Jahren waren sie an den Auseinandersetzungen mit dem Herzogtum Silberstein bis zur Beilegung des Konflikts beteiligt. Die silbersteiner Truppen konnten sich im hügeligen Grenzgebiet gegen die berittenen Soldaten und Soldatinnen aus Parlamon behaupten, aber in ihrer Funktion als Boten und Botinnen erwiesen sie sich der Hauptstadt dennoch als strategischer Vorteil.

Als 65 nGW abermals die Verteidigungsfähigkeit Parlamons erweitert wurde, kam es erneut zu einer Zählung. Zu diesem Zeitpunkt waren es 6 Lanzen zu je 12 Reitern und Reiterinnen. Ein bekannter Ritterfürst aus Klingenfurth namens Dag von Schangen wurde angeheuert, um die unterschiedlichen Einheiten im gemeinsamen Kampf zu schulen und die Nichtritter und -ritterinnen individuell zu fördern. Dies führte zu einer erheblichen Verbesserung der Schlagkraft der Reiterei.

Aufbau

Die parlamonische Reiterei gliedert sich in so genannte Lanzen. Deren Sollstärke beträgt 12, allerdings kann diese Zahl im Zuge von Konflikten leicht unter- und bei Zusammenführung von Überlebenden überschritten werden. Sie werden von erfahren Rittern und Ritterinnen angeführt, die in der Regel ein bis zwei Rittmeister oder -meisterinnen unter sich berufen. Diese werden aus den besten Reitern und Reiterinnen ausgewählt. Diese können, falls es die Situation erfordert, die Hälfte der Lanze anführen und sich von der anderen Hälfte lösen.

Aufgaben

Die Reiterei dient in Friedenszeiten als berittene Kundschafter und Kundschafterinnen, Kuriere und Kurierinnen und Ordnungshüter und -hüterinnen. Im Krieg sind sie auch gefürchtete Soldaten und Soldatinnen. Um ihren zivilen Nutzen aufrecht zu erhalten, sind sie räumlich auf das parlamonische Gebiet aufgeteilt. 4 Lanzen sind in der Hauptstadt selbst stationiert. In rotierenden Schichten zu je 8 Stunden gehen sie Wachpflichten auf den Wehrgängen der Stadtmauer nach, während sich 4 der 12 Reiter und Reiterinnen stets bereithalten für Eskort- oder Kurrierdienste, mit denen sie sich häufig zusätzliches Geld verdienen können. Die beiden anderen Lanzen dienen auf den Burgen im Osten und Westen der parlamonischen Ländereien als Eilboten und -botinnen in die Hauptstadt.