Kastrani

Aus Wehseland-Wiki
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Parlamonischer Kastrani
Alternative Bezeichnungen Hölzerne Festung, Schwimmende Burg
GESCHICHTE
Zugehörigkeit Wehseland
Schiffsart Galeere
Stappellauf des Erstschiffs 64 nGW
Gebaute Einheiten 4
BAULICHE MERKMALE UND BESATZUNG
Länge 74,5m
Breite 6,3m
Tiefgang 2,5m
Anzahl der Maste 3-4
Besatzung 250 Ruderer und Rudererinnen (168 pro Schicht), 32 Hauptleute
AUSSTATTUNG
Charakteristische Kampfbesatzung 1-2 Schützenhaufen (zu je 48), bis zu 1 Haufen Nahkämpfer und -kämpferinnen
Mögliche Sonderausstattung bis zu 4 Ballisten am Bug, frontale Enterrampen, Heckgeschütz (entweder Balliste oder leichtes Katapult)

Kastrani sind relativ langsame Schiffe mit starker Panzerung. Sie sind aus einer Kooperation von Menschen, Zwergen und Zwerginnen und Elben und Elbinnen entstanden und die ersten genuin wehseländischen Schiffe. In der Verteidigung an der Küste der Solesee sind sie von zentraler Bedeutung.

Namensursprung

Der Begriff Kastrani geht auf das alte Wort castra (übersetzt: befestigtes Lager, Festung) zurück. Er bezieht sich auf die Rolle als schwere Küstenverteidigungsschiffe, die Kastrani häufig einnehmen.

Konzeption und Konstruktionsmerkmale

Die Idee, ein wehseländisches Schiff gemeinsam zu bauen, war das Ergebnis eines diplomatischen Austauschs Ende der 50er Jahre. Zur Zusammenkunft über die Sicherheit ihres gemeinsamen Lebensraums waren Vertreter und Vertrerinnen der menschlichen, zwergischen und elbischen Völker des Wehselandes erschienen. In einem langen Vertrag konnten sie sich auf verschiedene Voraussetzungen einigen, die für die Zusammenarbeit notwendig erschienen.

Ein wichtiger Aspekt war, dass die Technologie, die ausgetauscht wird, nicht anderweitig verwendet wird. Sollte eine der Parteien diese Klausel verletzen, wird sie von der Nutzung der geteilten Schiffe ausgeschlossen. Die menschliche Dominanz in den wehseländischen Häfenstädten wurde ausgeglichen durch primär zwergisch-elbische Besatzungen.

Die Zwerge und Zwerginnen unterstützten den Bau vor allem mit ihrem Fachwissen über Metallarbeiten und bauten einige mechanische Spielereien ein. Die elbische Gesandschaft beriet bei der Auswahl der verschiedenen Hölzer. Der Aufbau der gemeinen Galeere wurde von den Menschen basierend auf Schiffen aus der alten Heimat beigetragen.

Die wichtigste Neuerung sind die drei nach links wie rechts ausfaltbaren Segel, die so miteinander verbunden sind, dass sie sehr leicht parallel gestellt werden können. Zusätzlich sind die Truppen an Bord durch ein Dach geschützt, das sowohl Ballisten- wie Katapultbeschuss lange standhalten kann. Darüber hinaus wurden metallische Panzerungen an den Heck und Bug angebracht, um die Schwachstellen des Schiffs zu schützen. Dabei haben es sich die zwergischen Künstler und Künstlerinnen nicht nehmen lassen, Darstellungen von Seeschlachten in das Metall hinzuarbeiten.

Geschichte

Der gemeinsamen Verteidigung ware eine längere Zeit der Piraterie vorausgegangen, bei der Handelsschiffe von den vorgelagerten Inseln aus überfallen und ihrer Güter beraubt wurden. Eine maritime Invasion konnte im Jahre 52 nGW zwar abgewandt werden, führte aber die Schwächen der wehseländischen Schiffe vor.

Nach der Einigung auf der Konferenz wurde bestimmt, dass die drei Teilgebiete des Königreiches, die Meereszugang hatten, ihre Bedarfe äußern sollten. Auf diese Aufforderung hin bat Parlamon um 3 Schiffe dieses Typs, Silberstein um eines und Klingenfurth beschränkte sich auf die Order des anderen Schiffstyps, der schnellen Kelerati.

Bereits 68 nGW sollten die neuen Schiffe zum ersten Mal ihre Wirkung entfalten. Bei einer Seeschlacht in der wehseländischen Bucht hielten drei Kastrani so lange Stand, bis die Klingenfurther Kelerati und andere Galeeren eintrafen und der feindlichen Flotte den Weg verstellen konnte. Die Schlacht von Parlamon endete in einer Kapitulation der marischen Streitkräfte.