Priester
Die Priester und Priesterinnen des Wehselandes sind vielfältig. Einige sind Teil des regulären Klerus, andere folgen einer Berufung durch eine der Gottheiten des Wehselandes.
Prediger und Predigerinnen, Berufene und Inoffozielle
Es gibt einige Götter und Göttinnen, die es bevorzugen, ihre Priesterschaft aus Freiwilligen zu rekrutieren. Oftmals sind es diejenigen Gottheiten, die keine normalen Tempel und, wenn überhaupt, nur wenige Schreine besitzen. Prominente Beispiele sind Xera und Pasam. Häufig handelt es sich bei diesen Priestern und Priesterinnen um Wanderprediger und -predigerinnen.
Ordinierte Priester und Priesterinnen
Neben den von den Göttern und Göttinnen berufenen Priestern und Priesterinnen bilden die Hierarchien des Klerus entlang der Bildungsinhalte der Tempelkapitel auch Geistliche aus. Viele Haupttempel unterhalten eigene Schulen und Seminare, um diese auszubilden.
Ausrüstung und Gewandung
Einige klerikale Ordnungen schreiben für die Diener und Dienerinnen der Gottheiten bestimmte Kleidungsformen und Farben vor. So verpflichten sich viele Priesterschaften des Gottes Vesi und der Göttin Mora, Roben in bestimmten Blautönen zu tragen. Teilweise dienen diese Vorschriften auch zur Kenntlichmachung bestimmter Tempel. Das Haus der Götter folgt beispielsweise einem sehr eindeutigen Schnittmuster, das alle Kleriker und Klerikerinnen dort tragen.
Fähigkeiten und Fertigkeiten
Die Priester und Priesterinnen sollen dem Willen der Götter und Göttinnen folgen. Sie sind angehalten, deren Bedürfnissen nach Opfergaben, nach Gebeten, nach dem Studium ihrer Schriften, nach dem Bau prunkvoller Weihestätten und vielem mehr nachzugehen. Sie treten in den Dialog mit dem Pantheon und setzen ihre Erkenntnisse im Sinne des wehseländischen Volkes um.
Im Gegenzug zu diesem Dienst an den Göttern und Göttinen zeigen diese sich oftmals erkenntlich und offenbaren ihrer Priesterschaft wichtige Informationen oder erfüllen deren Bitten. Ein bekanntes Wunder ist beispielsweise die Rettung eines parlamonischen Seefahrers, den die Göttin Mora vor dem Ertrinken gerettet und nach Bingenhafen verbracht hat. Ein anderes Beispiel ist eine Offenbarung, die sich in Klingenfurth ereignete. Dort haben die Priester und Priesterinnen der Göttin Kuma und des Gottes Geram gemeinsam den Schlachtplan der Feinde jenseits der Ostgrenze des Wehselandes aufgezeigt. Durch diesen strategischen Vorteil konnte die geschwächte klingenfurther Armee siegen.
Es gibt auch Tempelanlagen, die konkreten Aufgaben gewidmet sind. Häufig ist für deren Instandhaltung die Anwesenheit von Priestern und Priesterinnen notwendig. Ein solcher Tempel ist beispielsweise das Orakel von Regensprun.