Pasam
| Bei- und Ehrennamen | Goldwächter, Leihschwert |
| Rang im Pantheon | Hinterer |
| Domäne | Söldnertum |
| Pilgerorte | Haus der Götter |
Als Söldnergott ist Pasam immer denen hold, die gerade das Geld für seine Patrone und Patroninnen aufbringen können. Er wird gleichermaßen gehasst wie geliebt. Die Söldnern und Sölnderinnen nachgesagte käufliche Untreue ist etwas, das sehr stark Pasams Ehrencodex widerspricht. Er zählt zu den Hinteren der wehseländischen Göttern und Göttinnen.
Domäne
Pasam ist der Gott des Söldnertums. Er folgt großen wie kleinen Gruppen von Wesen, die ihre Kampfkunst für Geld anbieten. Er behält sie im Auge, ohne sich ihnen zu offenbaren. Er kennt keine Heimat.
Stellung im Pantheon
Als Kind von Ferasi und Geram gehört Pasam zu den Hinteren.
Auftreten
Von Auftreten und Gestalt Geram nicht unähnlich, hat Pasam die gleichen wachen, verschlagenen Augen wie Ferasi. Er trägt Rüstungsteile verschiedener Epochen und gut gepflegte Waffen. Im Arm hält er den Söldnerkodex und eine Vertragsrolle. Auch an einem gut gefüllten Geldbeutel kann man ihn erkennen.
Glauben
Die Anbetung Pasams wird im gesamten Wehseland gepflegt. Sowohl das Patriziat mancher Städte als auch die Adligen, die es sich leisten können, greifen in militärischen Konflikten auf die Unterstützung renommierter Söldnergruppen zurück. Häufig werden diese Verträge mit einem Schwur verbunden, dass Pasam die Söldner und Söldnerinnen bestrafen möge, wenn sie sich gegen ihre Auftraggeber und -geberinnen wenden. Gleichzeitig verbürgen sich diese, vereinbarte Zahlungen pflichtgemäß zu tätigen.
Darüber hinaus gibt es wenige Tempel und Schreine, die exklusiv Pasam gewidmet sind. Der wehseländische Klerus empfiehlt seine Verehrung nach Bedarf. Oftmals gibt es Seitenkapellen oder Altarnischen für Pasam in Tempeln, die Geram gewidmet sind.
Pasam fehlt es dauerhaft an Priestern und Priesterinnen, die sich ihm dauerhaft verpflichten. Abseits einiger Wanderprediger und -predigerinnen, die sich vor allem mit größeren Söldnergruppierungen reisen, gibt es so gut wie keine Kleriker und Klerikerinnen in seinem Dienst. Die Erwähnungen in Liturgie sowie mythischen Texten werden wie alle Texte von den Klöstern kopiert.
In Klingenfurth hat Pasam einen zwiespältigen Ruf. Es gibt exzellente Söldner und Söldnerinnen, die von dort stammen, und ihn in hohen Tönen preisen. Im Herzogtum selbst jedoch ist das feudale System noch sehr stark verankert. Wer kämpft, kämpft hier nicht gegen Geld, sondern zum Schutz derer, die das eigene Land bewirtschaften. Es wird von nicht wenigen als Verstoß gegen jede Ordnung gesehen, diese gegenseitige Treue zu brechen. Insbesondere die Ostmark des Landes, die regelmäßig auf Söldner und Söldnerinnen zurückgreifen muss, sieht auf diese herab, da sie trotz Bezahlung oftmals mit Gewalt nehmen, was sie brauchen, und teils schlimmer sind als der besiegte Feind.
Darstellung
Alle hier präsentierten Bilder der Götter und Göttinen sind lediglich die Darstellung verschiedener Künstler und Künstlerinnen basierend auf Visionen und Überlieferungen. Ihr tatsächliches Erscheinungsbild kann davon teils erheblich abweichen.