Kelerati: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 22. August 2024, 17:48 Uhr

Alternative Bezeichnungen Hölzerne Festung, Schwimmende Burg
GESCHICHTE
Zugehörigkeit Wehseland
Schiffsart Galeere/ Schaufelrad
Stappellauf des Erstschiffs 66 nGW
Gebaute Einheiten 6
BAULICHE MERKMALE UND BESATZUNG
Länge 112m
Breite 9,5m
Tiefgang 4,5m
Anzahl der Maste 2
Besatzung 505 Ruderer und Rudererinnen (336 pro Schicht), 68 Hauptleute
AUSSTATTUNG
Charakteristische Kampfbesatzung 3-4 Schützenhaufen (zu je 48), bis zu 2 Haufen Nahkämpfer und -kämpferinnen
Mögliche Sonderausstattung bis zu 2 Ballisten am Bug, Siphon für Pyrrenisches Feuer am Heck oder Bug, Rammsporn am Bug

Kelerati sind schnelle Abfangschiffe mit einer großen Kapazität für Fernkampftruppen. Sie gingen aus einer Kooperation von Menschen, Zwergen und Zwerginnen und Elben und Elbinnen hervor und sind die zweite Art origineller wehseländischer Schiffsbauten. Bei der Verteidigung der Soleseeküste werden sie von den Herzogtümern des Reiches gerne in Kombination mit regulären Galeeren eingesetzt.

Namensursprung

Das Wort Kelerati stammt vom Begriff celeritas (übersetzt: Geschwindigkeit, Schnelligkeit) ab. Es verweist auf die Geschwindigkeit dieses Schiffstyps.

Konzeption und Konstruktionsmerkmale

In den 50er Jahren fand eine Zusammenkunft über die Sicherheit aller Völker im Wehseland statt. Vertreter und Vertrerinnen vor allem der menschlichen, zwergischen und elbischen Völker trafen die wegweisende Entscheidung, vor allem in Bezug auf die Küstenverteidigung zusammenzuarbeiten. Der Vertrag, der dazu aufgesetzt wurde, stellt einige Voraussetzungen an diese gemeinsame Arbeit.

Mit der wichtigste Vertragspassus besteht darin, dass die Technologie, die ausgetauscht wird, nicht anderweitig verwendet wird. Ein Ausschluss aus dem Projekt ist eine von mehreren Sanktionen für diesen Vertragsbruch. Das die Häfen vor allem in menschlicher Hand waren, einigte man sich darauf, die Besatzungen der Schiffe primär zwergisch-elbisch zu halten.

Beim Bau Entwurf und Bau dieser Schiffsklasse taten sich die Elben und Elbinnen mit der konstruktion eines großen spitz zulaufenden Hauptsegels vor, das den Wind am Bug einfangen soll. Zusätzlich können flügelartig die beiden Nebensegel links und rechts entfaltet werden. Andernfalls dienen sie vor allem zur Kurssteuerung. Die Zwerge und zwerginnen haben die beiden Schaufelräder eingebracht, die über Zahnräder mit einem Mühlwerk im Bauch des Schiffs verbunden sind. Dieses wird mit Muskelkraft betrieben. Die Anordnung der Ruderbänke basiert auf alten Plänen, die die Menschen aus der alten Heimat mitgebracht hatten.

In der Standardausführung verfügt das Schiff über ein Oberdeck für Fernkampfeinheiten und ein überdachtes Achterdecks und Vorschiffs. Diese können jedoch zugunsten weiterer Schützenplattformen oder besonderer Kampfausrüstung umgebaut werden.

Geschichte

Lange Zeit war der wehseländische Fernhandel von Angriffen durch Piraten und Piratinnen geplagt. Die Erträge, die die Handelsschiffe einbrachten, rechtfertigten jedoch nur selten eine Eskorte. Daher wollten die Herzogtümer der Küste gegen die Piratenschiffe auf den vorgelagerten Inseln vorgehen. Die besondere Dringlichkeit wurde durch den Invasionsversuch der Kälen und Kälinnen im Jahre 52 nGW deutlich. Sie konnte zwar letztlich abgewandt werden, aber machte die Schwäche der wehseländischen Küstenverteidigung deutlich.

Auf der beschriebenen Konferenz wurde bestimmt, dass die beiden Herzogtümer und die Hauptstadt des Königreiches, die Meereszugang hatten, ihre Bedarfe an Schiffen äußern sollten. Vorerst bat Parlamon um 3 Kastrani und 2 Kelerati, Silberstein um 1 Kastrani und 2 Kelerati und Klingenfurth bat um 3 Kelerati.

Bereits 68 nGW wurden die neuen Schiffe auf die Probe gestellt. Eine merovische Flotte erreichte die wehseländische Bucht. Die drei Kastrani der Haupstadt hielten so lange Stand, bis die Klingenfurther Kelerati und andere Galeeren eintrafen. Die Galeeren verstellten den Feinden den Fluchtweg, während die Kelerati und Kastrani zusammen die schweren Kriegsschiffe besiegten. Die Schlacht von Parlamon endete mit der Kapitulation der merovischen Flotte.