Kastrani: Unterschied zwischen den Versionen
Berena (Diskussion | Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Berena (Diskussion | Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| (4 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 43: | Zeile 43: | ||
|- | |- | ||
| Header text style="width: 30%"| '''Mögliche Sonderausstattung''' | | Header text style="width: 30%"| '''Mögliche Sonderausstattung''' | ||
| style="width: 70%"| Ballisten, frontale Enterrampen, Heckgeschütz (entweder Balliste oder leichtes Katapult) | | style="width: 70%"| bis zu 4 Ballisten am Bug, frontale Enterrampen, Heckgeschütz (entweder Balliste oder leichtes Katapult) | ||
|- | |- | ||
|} | |} | ||
Kastrani sind relativ langsame Schiffe mit starker Panzerung. Sie sind | Kastrani sind relativ langsame Schiffe mit starker Panzerung. Sie sind in einer Kooperation von [[Menschen]], [[Zwerge|Zwergen und Zwerginnen]] und [[Elben|Elben und Elbinnen]] entstanden und die ersten genuin [[Königreich Wehseland|wehseländischen]] Schiffe. In der Verteidigung an der Küste der [[Solesee]] sind sie von zentraler Bedeutung. | ||
== Namensursprung == | == Namensursprung == | ||
| Zeile 57: | Zeile 57: | ||
Die Idee, ein wehseländisches Schiff gemeinsam zu bauen, war das Ergebnis eines diplomatischen Austauschs Ende der 50er Jahre. Zur Zusammenkunft über die Sicherheit ihres gemeinsamen Lebensraums waren Vertreter und Vertrerinnen der menschlichen, zwergischen und elbischen Völker des Wehselandes erschienen. In einem langen Vertrag konnten sie sich auf verschiedene Voraussetzungen einigen, die für die Zusammenarbeit notwendig erschienen. | Die Idee, ein wehseländisches Schiff gemeinsam zu bauen, war das Ergebnis eines diplomatischen Austauschs Ende der 50er Jahre. Zur Zusammenkunft über die Sicherheit ihres gemeinsamen Lebensraums waren Vertreter und Vertrerinnen der menschlichen, zwergischen und elbischen Völker des Wehselandes erschienen. In einem langen Vertrag konnten sie sich auf verschiedene Voraussetzungen einigen, die für die Zusammenarbeit notwendig erschienen. | ||
Ein wichtiger Aspekt war, dass die Technologie, die ausgetauscht wird, nicht anderweitig verwendet wird. Sollte eine der Parteien diese Klausel verletzen, wird sie von der Nutzung der geteilten Schiffe ausgeschlossen. Die menschliche Dominanz in den wehseländischen | Ein wichtiger Aspekt war, dass die Technologie, die ausgetauscht wird, nicht anderweitig verwendet wird. Sollte eine der Parteien diese Klausel verletzen, wird sie von der Nutzung der geteilten Schiffe ausgeschlossen. Die menschliche Dominanz in den wehseländischen Hafenstädten wurde ausgeglichen durch primär zwergisch-elbische Besatzungen. | ||
Die Zwerge und Zwerginnen unterstützten den Bau vor allem mit ihrem Fachwissen über Metallarbeiten und bauten einige mechanische Spielereien ein. Die elbische Gesandschaft beriet bei der Auswahl der verschiedenen Hölzer. Der Aufbau der gemeinen Galeere wurde von den Menschen basierend auf Schiffen aus der [[Die alte Heimat|alten Heimat]] beigetragen. | Die Zwerge und Zwerginnen unterstützten den Bau vor allem mit ihrem Fachwissen über Metallarbeiten und bauten einige mechanische Spielereien ein. Die elbische Gesandschaft beriet bei der Auswahl der verschiedenen Hölzer. Der Aufbau der gemeinen [[Galeere]] wurde von den Menschen basierend auf Schiffen aus der [[Die alte Heimat|alten Heimat]] beigetragen. | ||
Die wichtigste Neuerung sind die drei nach links wie rechts ausfaltbaren Segel, die so miteinander verbunden sind, dass sie sehr leicht parallel gestellt werden können. Zusätzlich sind die Truppen an Bord durch ein Dach geschützt, das sowohl Ballisten- wie Katapultbeschuss lange standhalten kann. Darüber hinaus wurden metallische Panzerungen an den Heck und Bug angebracht, um die Schwachstellen des Schiffs zu schützen. Dabei haben es sich die zwergischen Künstler und Künstlerinnen nicht nehmen lassen, Darstellungen von Seeschlachten in das Metall hinzuarbeiten. | Die wichtigste Neuerung sind die drei nach links wie rechts ausfaltbaren Segel, die so miteinander verbunden sind, dass sie sehr leicht parallel gestellt werden können. Zusätzlich sind die Truppen an Bord durch ein Dach geschützt, das sowohl Ballisten- wie Katapultbeschuss lange standhalten kann. Darüber hinaus wurden metallische Panzerungen an den Heck und Bug angebracht, um die Schwachstellen des Schiffs zu schützen. Dabei haben es sich die zwergischen Künstler und Künstlerinnen nicht nehmen lassen, Darstellungen von Seeschlachten in das Metall hinzuarbeiten. | ||
| Zeile 69: | Zeile 69: | ||
Nach der Einigung auf der Konferenz wurde bestimmt, dass die drei Teilgebiete des Königreiches, die Meereszugang hatten, ihre Bedarfe äußern sollten. Auf diese Aufforderung hin bat Parlamon um 3 Schiffe dieses Typs, [[Herzogtum Silberstein|Silberstein]] um eines und [[Herzogtum Klingenfurth|Klingenfurth]] beschränkte sich auf die Order des anderen Schiffstyps, der schnellen [[Kelerati]]. | Nach der Einigung auf der Konferenz wurde bestimmt, dass die drei Teilgebiete des Königreiches, die Meereszugang hatten, ihre Bedarfe äußern sollten. Auf diese Aufforderung hin bat Parlamon um 3 Schiffe dieses Typs, [[Herzogtum Silberstein|Silberstein]] um eines und [[Herzogtum Klingenfurth|Klingenfurth]] beschränkte sich auf die Order des anderen Schiffstyps, der schnellen [[Kelerati]]. | ||
Bereits [[Chronik des bekannten Wissens#68 nGW|68 nGW]] sollten die neuen Schiffe zum ersten Mal ihre Wirkung entfalten. Bei einer Seeschlacht in der [[Wehseländische Bucht|wehseländischen Bucht]] hielten drei Kastrani so lange Stand, bis die Klingenfurther Kelerati und andere Galeeren eintrafen und der feindlichen Flotte den Weg verstellen konnte. Die [[Schlacht von Parlamon]] endete in einer Kapitulation der [[ | Bereits [[Chronik des bekannten Wissens#68 nGW|68 nGW]] sollten die neuen Schiffe zum ersten Mal ihre Wirkung entfalten. Bei einer Seeschlacht in der [[Wehseländische Bucht|wehseländischen Bucht]] hielten drei Kastrani so lange Stand, bis die Klingenfurther [[Kelerati]] und andere Galeeren eintrafen und der feindlichen Flotte den Weg verstellen konnte. Die [[Schlacht von Parlamon]] endete in einer Kapitulation der [[Meroven|merovischen]] Streitkräfte. | ||
[[Category: | [[Category: Schiffe]] | ||
Aktuelle Version vom 22. August 2024, 17:47 Uhr
| Alternative Bezeichnungen | Hölzerne Festung, Schwimmende Burg |
GESCHICHTE
| |
| Zugehörigkeit | Wehseland |
| Schiffsart | Galeere |
| Stappellauf des Erstschiffs | 64 nGW |
| Gebaute Einheiten | 4 |
BAULICHE MERKMALE UND BESATZUNG
| |
| Länge | 74,5m |
| Breite | 6,3m |
| Tiefgang | 2,5m |
| Anzahl der Maste | 3-4 |
| Besatzung | 250 Ruderer und Rudererinnen (168 pro Schicht), 32 Hauptleute |
AUSSTATTUNG
| |
| Charakteristische Kampfbesatzung | 1-2 Schützenhaufen (zu je 48), bis zu 1 Haufen Nahkämpfer und -kämpferinnen |
| Mögliche Sonderausstattung | bis zu 4 Ballisten am Bug, frontale Enterrampen, Heckgeschütz (entweder Balliste oder leichtes Katapult) |
Kastrani sind relativ langsame Schiffe mit starker Panzerung. Sie sind in einer Kooperation von Menschen, Zwergen und Zwerginnen und Elben und Elbinnen entstanden und die ersten genuin wehseländischen Schiffe. In der Verteidigung an der Küste der Solesee sind sie von zentraler Bedeutung.
Namensursprung
Der Begriff Kastrani geht auf das alte Wort castra (übersetzt: befestigtes Lager, Festung) zurück. Er bezieht sich auf die Rolle als schwere Küstenverteidigungsschiffe, die Kastrani häufig einnehmen.
Konzeption und Konstruktionsmerkmale
Die Idee, ein wehseländisches Schiff gemeinsam zu bauen, war das Ergebnis eines diplomatischen Austauschs Ende der 50er Jahre. Zur Zusammenkunft über die Sicherheit ihres gemeinsamen Lebensraums waren Vertreter und Vertrerinnen der menschlichen, zwergischen und elbischen Völker des Wehselandes erschienen. In einem langen Vertrag konnten sie sich auf verschiedene Voraussetzungen einigen, die für die Zusammenarbeit notwendig erschienen.
Ein wichtiger Aspekt war, dass die Technologie, die ausgetauscht wird, nicht anderweitig verwendet wird. Sollte eine der Parteien diese Klausel verletzen, wird sie von der Nutzung der geteilten Schiffe ausgeschlossen. Die menschliche Dominanz in den wehseländischen Hafenstädten wurde ausgeglichen durch primär zwergisch-elbische Besatzungen.
Die Zwerge und Zwerginnen unterstützten den Bau vor allem mit ihrem Fachwissen über Metallarbeiten und bauten einige mechanische Spielereien ein. Die elbische Gesandschaft beriet bei der Auswahl der verschiedenen Hölzer. Der Aufbau der gemeinen Galeere wurde von den Menschen basierend auf Schiffen aus der alten Heimat beigetragen.
Die wichtigste Neuerung sind die drei nach links wie rechts ausfaltbaren Segel, die so miteinander verbunden sind, dass sie sehr leicht parallel gestellt werden können. Zusätzlich sind die Truppen an Bord durch ein Dach geschützt, das sowohl Ballisten- wie Katapultbeschuss lange standhalten kann. Darüber hinaus wurden metallische Panzerungen an den Heck und Bug angebracht, um die Schwachstellen des Schiffs zu schützen. Dabei haben es sich die zwergischen Künstler und Künstlerinnen nicht nehmen lassen, Darstellungen von Seeschlachten in das Metall hinzuarbeiten.
Geschichte
Der gemeinsamen Verteidigung ware eine längere Zeit der Piraterie vorausgegangen, bei der Handelsschiffe von den vorgelagerten Inseln aus überfallen und ihrer Güter beraubt wurden. Eine maritime Invasion konnte im Jahre 52 nGW zwar abgewandt werden, führte aber die Schwächen der wehseländischen Schiffe vor.
Nach der Einigung auf der Konferenz wurde bestimmt, dass die drei Teilgebiete des Königreiches, die Meereszugang hatten, ihre Bedarfe äußern sollten. Auf diese Aufforderung hin bat Parlamon um 3 Schiffe dieses Typs, Silberstein um eines und Klingenfurth beschränkte sich auf die Order des anderen Schiffstyps, der schnellen Kelerati.
Bereits 68 nGW sollten die neuen Schiffe zum ersten Mal ihre Wirkung entfalten. Bei einer Seeschlacht in der wehseländischen Bucht hielten drei Kastrani so lange Stand, bis die Klingenfurther Kelerati und andere Galeeren eintrafen und der feindlichen Flotte den Weg verstellen konnte. Die Schlacht von Parlamon endete in einer Kapitulation der merovischen Streitkräfte.