Waldläufer

Aus Wehseland-Wiki
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Waldläuferin
Alternative Bezeichnungen Ranger
Charakteristische Bewaffnung Pfeil und Bogen, Schwert, Speer
Charakteristische Ausrüstung Dunkle, meist grüne oder braune Stoffkleidung, Lederrüstung, Überlebensausrüstung
Fähigkeiten Kundschaften, Überlebenskünste, Vertrautheit mit Tieren und Pflanzen, Tarnung, Heimlichkeit

Als Waldläufer und Waldläuferinnen wird eine Vielzahl von militärischen Einheiten wie auch Einzelpersonen oder Gruppen in der Wildnis bezeichnet. Was sie eint ist, dass sie - mindestens für einige Zeit - in der Wildnis überleben können, ohne auf andere Wesen angewiesen zu sein.

Namensursprung

Die Bezeichnung Waldläufer und -läuferin geht auf deren Hauptlebensraum zurück, den Wald. Hier sind sie zuhause und oftmals fühlen sie sich hier am geborgensten und sichersten. Sie sind in der Lage, sich hier hervorragend in die Umgebung hineinzufinden und dauerhaft zu überleben.

Arten der Waldläufer und -läuferinnen

Es gibt verschiedene Arten der Waldläufer und -läuferinnen. Hier werden die wichtigsten Vorgestellt

Militärische Waldläufer und -läuferinnen

Im Königreich Wehseland unterhalten verschiedene Fürsten und Fürstinnen kleinere und größere Einheiten an Waldläufern und -läuferinnen. Diese dienen als Kundschafter und Kundschafterinnen, Kuriere und Kurierinnen, Ordnungshüter und -hüterinnen, Soldaten und Soldatinnen, Spione und Spioninnen und mehr.

Einsiedler und Einsiedlerinnen

Es gibt außerdem einige Wesen, die mit der Gesellschaft anderer abgeschlossen haben und sich in die Wildnis zurückziehen. Nicht alle von ihnen werden Waldläufer und -läuferinnen, aber diejenigen, die sich zu Jägern und Jägerinnen entwickeln und mit dem Wald verschmelzen, werden oftmals als solche bezeichnet.

Räuber und Räuberinnen

Auch Räuberbanden, die sich nach ihren Übergriffen, in die Wälder zurückziehen, werden gelegentlich als Waldläufer und -läuferinnen bezeichnet. Insbesondere, wenn sie sich ähnlich den anderen Waldläufern dauerhaft in den Wäldern aufhalten und sich an dieses Umfeld anpassen.

Geschichte

Die Bezeichnung der Waldläufer und -läuferinnen ist alt und existierte bereits in der alten Heimat. Als es während des Zugs der Fürsten und Fürstinnen haben sich zahlreiche illegitime Kinder von Fürsten und Fürstinnen als Kundschafter und Kundschafterinnen bewiesen. Sie legten ihre übliche Ausrüstung ab und zogen vor dem langen Volkszug durch die Wildnis. Bald kamen neben den Bastarden und Bastardinnen auch Handwerkskinder und Bauersleute hinzu, die das Abenteuer reizte. Den Zug der Fürsten und Fürstinnen störte diese Entwicklung nicht im geringsten, da so weniger Leute direkt zu versorgen waren. Aus diesem Umstand heraus entwickelte sich die Tradition, dass die wehseländischen Waldläufer und -läuferinnen sich selbst versorgen.

Mit der Ankunft in Wehseland ließen sich nicht alle Waldläufer und -läuferinnen in ihre Familien rückführen. Viele der späteren Herzoge und auch der König haben diesen Umstand genutzt und diese unter ihre Fittiche genommen. Seither gibt es neben den regulären Truppen und Adligen auch Waldläufer und -läuferinnen in Wehseland. Noch immer ist es üblich, dass sich die Bastarde und Bastardinnen adliger Familien zumindest zeitweise als Waldläufer und -läuferinnen betätigen.

Dass neben diesen Waldläufern und -läuferinnen auch Einsiedler und Einsiedlerinnen und Räuberbanden so bezeichnet werden, liegt an der hohen Präsenz der Waldläufer und -läuferinnen im Wehseland. Gerade durch ihre Aufgabe als Kuriere und Kurierinnen und als Ordnungshüter und -hüterinnen sind sie gesellschaftlich bekannt. Die sprachliche Übertragung auf andere Gruppen erfolgte durch die gemeine Bevölkerung.