Antryor: Unterschied zwischen den Versionen

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Gott des Krieges
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Antryor ist der Gott des Krieges und der Brutalität der Schlacht. Er gehört zu den [[:Category: Die Vorderen|Vorderen]] des wehseländischen Pantheons. Er ist eine der unbeliebtesten Gottheiten überhaupt und wird auch über die Grenzen des Königreichs verachtet.
 
== Domäne ==
 
Antryor ist der Kriegsgott. Er hat keine Heimat, sondern führt eine Armee namenloser Gefallener durch alle Lande. Sie werden selten erblickt, aber diejenigen, die diesem Marsch begegnen, machen auch Bekanntschaft mit [[Uma|Umas]] Domäne, der Furcht. 
 
== Stellung im Pantheon ==
 
Als Kind von [[Ishtus]] und [[Geram]] gehört Antryor zu den Vorderen. Sein einziges Kind ist [[Ankiri]].
 
==Auftreten==
 
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Antryor ist ein Mann, so gebrochen wie grausam, Narben entstellen seinen Körper und sein Wesen. Seine Augen sind kalt und leer und der Geruch von Schmerz und Tod haftet an ihm. Alles, was er bringt, ist Leid und Verderben, es ist nichts Gutes an ihm.

 
==Glauben==
 
Klassisch wird Antryor in [[Königreich Wehseland|Wehseland]] vor allem durch Verwünschungen, Flüche und Schwüre auf den Plan 
gerufen. Dies geschieht vor allem durch die Höheren, da die kleinen Leute selbst ihren Feinden nicht das Leid wünschen, das er mit sich bringt.
 
Der [[wehsländischer Klerus|wehseländische Klerus]] hat in der Liturgie nur Schutz- und Abwehrgebete gegen Antryor. Wenn sie gezwungen sind, Krieg zu führen, wenden sich manche Fürsten und Fürstinnen an Antryor. Oftmals greifen sie jedoch lieber auf [[Geram]] zurück.
 
Allerdings gibt es in [[Herzogtum Klingenfurth|Klingenfurth]] vereinzelt [[Tempelkult|Kulte]], die das Kriegerische an Antryor bewundern und ihn verehren. Es handelt sich dabei meist um die Bewohner und Bewohnerinnen, die von Angriffen aus dem Osten besonders gebeutelt werden. Sie rufen ihn an, um sich seiner Stärke und Grausamkeit zu vergewissern und es ihren Feinden heimzuzahlen. Auf diese Kulte geht auch sein einzig bekanntes Lied zurück.
 
Es wird berichtet, dass Antryor gegen [[Haku|Hakus]] Widerspruch Ankiri mit ihm gezeugt habe. Sollte diese Legende stimmen, würde das erklären, wieso Haku der Vater der Jagdgöttin ist, obwohl er seine Tiere über alles liebt. Dazu passt auch die Anspannung zwischen den beiden Göttern.
 
==Antryors Lied==
 
Antryor reiht auf die kohlschwarzen Rappen,<br>
und auf deren Rücken unzählige Knappen.<br>
Wenn Klingfurther ins Feld marschieren,<br>
werden sie ihre Feinde massakrieren.<br>
Demjenigen Tod,<br>
Welcher Klingenfurth bedroht.
 
Antryor reiht ein die lichten Schimmel<br>
die vorwärts schreiten ins Schlachtgetümmel.<br>
Auf ihren Rücken das Kriegsvolk reitet,<br>
Deren Kriegsgesang die Schlacht begleitet:<br>
Falalala, falalala.
 
Antryor wird auch die Trommel rühren,<br>
Was alle Klingfurther Herzen spüren.<br>
Er trommelt lang, er trommelt laut,<br>
Er schlägt auf eine Totenhaut.<br>
Demjenigen Tod,<br>
Welcher Klingenfurth bedroht.
 
Antryor hat den ersten Feind erschlagen,<br>
Den hat’s sofort in den Tod getragen.<br>
Antryor hat den nächsten Feind gebannt, <br>
Sein Ruf hallt durchs Klingenfurther Land: <br>
Falalala, falalala.
 
Seine Knappen streiten mit großer Macht, <br>
Klingenfurth verteidigt, Tag und Nacht. <br>
Mit jedem Schlag von Antryors Trommel<br>
Fällt ein Feind mehr im Schlachtgetümmel. <br>
Demjenigen Tod, <br>
Welcher Klingenfurth bedroht.
 
Antryor reitet voran im Takt, <br>
Seine Truppen folgen, unverzagt. <br>
Der dritte Ansturm durchdringt die Reihen, <br>
Geführt von Antryors mutigen Lakeien. <br>
Demjenigen Tod, <br>
Welcher Klingenfurth bedroht.
 
Schwert auf Schwert, Schild an Schild, <br>
Die Feinde weichen, verzagt und wild.<br>
Im Schlachtenlärm, im Kriegsgeschrei, <br>
Antryors Mut ist stets dabei. <br>
Falalala, falalala.
 
Er hebt die Trommel, schlägt erneut, <br>
Die Feinde fallen, ihm gebeugt. <br>
Der Sieg gehört Antryor und seinen Leuten, <br>
Die für Klingenfurth die Schlacht nicht scheuten.<br>
Demjenigen Tod, <br>
welcher Klingenfurth bedroht.
 
Mit jedem Trommelschlag wird klar, <br>
Antryor ist der Held, das ist wahr. <br>
Im Feindesland erklingt sein Lied, <br>
Bis der letzte Feind im Staube iegt. <br>
Falalala, falalala.
 
==Darstellung==
 
Alle hier präsentierten Bilder der Götter und Göttinen sind lediglich die Darstellung verschiedener Künstler und Künstlerinnen basierend auf Visionen und Überlieferungen. Ihr tatsächliches Erscheinungsbild kann davon teils erheblich abweichen.


Als Kind von [[Ishtus]] und [[Geram]] gehört '''Antryor''' zu den [[:Category:Die Vorderen|Vorderen]]
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Aktuelle Version vom 20. Juni 2024, 23:03 Uhr

Datei:Antryor Porträt.png
Antryor Herr des Krieges
Bei- und Ehrennamen Gott des Gemetzels, Todeshauch, Blutgeborener, Herr des Krieges, Knochenschinder, Narbenherr
Rang im Pantheon Vorderer
Domäne Krieg, Kriegsführung
Pilgerorte Haus der Götter

Antryor ist der Gott des Krieges und der Brutalität der Schlacht. Er gehört zu den Vorderen des wehseländischen Pantheons. Er ist eine der unbeliebtesten Gottheiten überhaupt und wird auch über die Grenzen des Königreichs verachtet.

Domäne

Antryor ist der Kriegsgott. Er hat keine Heimat, sondern führt eine Armee namenloser Gefallener durch alle Lande. Sie werden selten erblickt, aber diejenigen, die diesem Marsch begegnen, machen auch Bekanntschaft mit Umas Domäne, der Furcht.

Stellung im Pantheon

Als Kind von Ishtus und Geram gehört Antryor zu den Vorderen. Sein einziges Kind ist Ankiri.

Auftreten

Antryor ist ein Mann, so gebrochen wie grausam, Narben entstellen seinen Körper und sein Wesen. Seine Augen sind kalt und leer und der Geruch von Schmerz und Tod haftet an ihm. Alles, was er bringt, ist Leid und Verderben, es ist nichts Gutes an ihm.


Glauben

Klassisch wird Antryor in Wehseland vor allem durch Verwünschungen, Flüche und Schwüre auf den Plan 
gerufen. Dies geschieht vor allem durch die Höheren, da die kleinen Leute selbst ihren Feinden nicht das Leid wünschen, das er mit sich bringt.

Der wehseländische Klerus hat in der Liturgie nur Schutz- und Abwehrgebete gegen Antryor. Wenn sie gezwungen sind, Krieg zu führen, wenden sich manche Fürsten und Fürstinnen an Antryor. Oftmals greifen sie jedoch lieber auf Geram zurück.

Allerdings gibt es in Klingenfurth vereinzelt Kulte, die das Kriegerische an Antryor bewundern und ihn verehren. Es handelt sich dabei meist um die Bewohner und Bewohnerinnen, die von Angriffen aus dem Osten besonders gebeutelt werden. Sie rufen ihn an, um sich seiner Stärke und Grausamkeit zu vergewissern und es ihren Feinden heimzuzahlen. Auf diese Kulte geht auch sein einzig bekanntes Lied zurück.

Es wird berichtet, dass Antryor gegen Hakus Widerspruch Ankiri mit ihm gezeugt habe. Sollte diese Legende stimmen, würde das erklären, wieso Haku der Vater der Jagdgöttin ist, obwohl er seine Tiere über alles liebt. Dazu passt auch die Anspannung zwischen den beiden Göttern.

Antryors Lied

Antryor reiht auf die kohlschwarzen Rappen,
und auf deren Rücken unzählige Knappen.
Wenn Klingfurther ins Feld marschieren,
werden sie ihre Feinde massakrieren.
Demjenigen Tod,
Welcher Klingenfurth bedroht.

Antryor reiht ein die lichten Schimmel
die vorwärts schreiten ins Schlachtgetümmel.
Auf ihren Rücken das Kriegsvolk reitet,
Deren Kriegsgesang die Schlacht begleitet:
Falalala, falalala.

Antryor wird auch die Trommel rühren,
Was alle Klingfurther Herzen spüren.
Er trommelt lang, er trommelt laut,
Er schlägt auf eine Totenhaut.
Demjenigen Tod,
Welcher Klingenfurth bedroht.

Antryor hat den ersten Feind erschlagen,
Den hat’s sofort in den Tod getragen.
Antryor hat den nächsten Feind gebannt,
Sein Ruf hallt durchs Klingenfurther Land:
Falalala, falalala.

Seine Knappen streiten mit großer Macht,
Klingenfurth verteidigt, Tag und Nacht.
Mit jedem Schlag von Antryors Trommel
Fällt ein Feind mehr im Schlachtgetümmel.
Demjenigen Tod,
Welcher Klingenfurth bedroht.

Antryor reitet voran im Takt,
Seine Truppen folgen, unverzagt.
Der dritte Ansturm durchdringt die Reihen,
Geführt von Antryors mutigen Lakeien.
Demjenigen Tod,
Welcher Klingenfurth bedroht.

Schwert auf Schwert, Schild an Schild,
Die Feinde weichen, verzagt und wild.
Im Schlachtenlärm, im Kriegsgeschrei,
Antryors Mut ist stets dabei.
Falalala, falalala.

Er hebt die Trommel, schlägt erneut,
Die Feinde fallen, ihm gebeugt.
Der Sieg gehört Antryor und seinen Leuten,
Die für Klingenfurth die Schlacht nicht scheuten.
Demjenigen Tod,
welcher Klingenfurth bedroht.

Mit jedem Trommelschlag wird klar,
Antryor ist der Held, das ist wahr.
Im Feindesland erklingt sein Lied,
Bis der letzte Feind im Staube iegt.
Falalala, falalala.

Darstellung

Alle hier präsentierten Bilder der Götter und Göttinen sind lediglich die Darstellung verschiedener Künstler und Künstlerinnen basierend auf Visionen und Überlieferungen. Ihr tatsächliches Erscheinungsbild kann davon teils erheblich abweichen.