Schwesternschaft

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Ob es sich bei ihren Mitgliedern um Hexen, mächtige Zauberinnen oder einfache Kräuterfrauen handelt, halten die Schwestern mit Absicht sehr kryptisch. Was jedoch über sie bekannt ist, ist, dass sie Magie zu beherrschen scheinen und sich in der Heil- und Naturkunst verstehen und das Schicksal sehr ernst nehmen. In wie weit sie jedoch wirklich die Zukunft vorhersagen können, ist ungewiss, nicht allein weil sie Aussagen über ebendiese sehr vage lassen.

Die Klingenfurther Schwesternschaft hat, wie ihr Name vermuten lässt, im Königreich Wehseland im Herzogtum Klingenfurth ihren Ursprung. Zu finden sind sie jedoch im gesamten Königreich und darüber hinaus. Ein Teil ihrer Ausbildung zum vollwertigen Mitglied ist eine 20jährige Wanderschaft, bei der Bestand der heimischen Flora und Fauna kontrolliert und Veränderungen dokumentiert werden. Jede Schwester verfasst zum Abschluss der Reise einen umfassenden Bericht, der in die Archive aufgenommen wird. Wo sich besagte Archive befinden, ist ein gut gehütetes Geheimnis.

Ihre Vorsteherin ist Dorowena Birkelkop, die genaue Zahl der Mitglieder ist unbekannt. Auch ist nicht gewiss, wie man der Schwesternschaft beitreten kann, darüber verweigern die Schwestern jede Auskunft oder nennen widersprüchliche Voraussetzungen. Sie haben keinen Bezug zum Adel oder sonstigen politischen Machenschaften, sondern scheinen einer eigenen inneren Ordnung zu folgen. Man kann sie daher als eine Co-Existenz zur Wehseländer Bevölkerung sehen, mit der sie möglichst wenig interagieren.

Ihre Bemühungen zum Erhalten von Arten zeigen sich besonders durch die Aufzucht von Taschendrachen, die sie oft in die Hände von Kindern geben, denen sie vertrauen. Sie leben im Einklang mit der Natur und werden, Berichten zufolge genau deswegen, deutlich älter als Menschen. Auch ihre rituellen Zauber führen sie mit Naturprodukten durch, weswegen man sie oft freundlich stimmen kann, wenn man zu ihrem Vorrat beiträgt.