Kurhuth Rakaklakk
Kurhuth Rakaklakk (*24 nGW in Dreieich) ist ein Uhumensch und die amtierende Spektabilität der Universität zu Parlamon. Er gilt als eine der weisesten Personen des Wehselandes, wobei sein Schwerpunkt zweifelsohne in der theoretischen Magie liegt.
Leben
Dreieich (24 nGW - 34 nGW)
Kurhuth Rakaklakk entstammt einem kleinen Schwarm Uhumenschen, der schon zur Zeit der Gründung Wehselands in der Gegend um Dreieich heimisch gewesen sein muss. Die meisten seiner Verwandten und Vorfahren sind oder waren Gelehrte oder Magier an den Adelshöfen Blômetals.
Kurhuth Rakaklakk ist das dritte von sechs Küken des Ralush Rakaklakk (*5 nGW - †76 nGW) und seiner Gefährtin Wuush Huuhu (*8 nGW - †69 nGW). Sein Vater war bis zu seinem Tod der Hofmagier der Freiherren von Lautenbach, auf diese Stelle folgte ihm Kurhuths jüngster Bruder Krakak Rakaklakk (*29 nGW). Seine Schwester Shuhuu Rakaklakk (*22 nGW) ist Hofschreiberin und Chronistin am Hof der Grafen von Geizberg.
Mit zehn Jahren wurde Kurhuth von seinem Vater an die Universität zu Parlamon geschickt, wo er in die Magische Fakultät eintrat.
Parlamon (34 nGW - 46 nGW)
Bereits bei seinem Eintritt in die Magische Fakultät war den Lehrkäften sein enormes magisches Potential klar, schnell entwickelte sich auch sein Interrese an der theoretischen Magie und insbesondere an der magischen Analyse.
Bei seinem Übergang in die Fakultät der theoretischen Magie (38 nGW) lernte er seine spätere Gefährtin Florentine Herzeleid kennen, mit der ihn von Anfang an ein großes Interesse an der Analyse der verschiedenen magischen Schulen verband.
Nach Abschluss der 12 jährigen Studienzeit brach Kurhuth zusammen mit seiner Gefährtin zu einer Studienreise nach Klingenfurth auf.
Altengeseke (46 nGW - 49 nGW)
Zusammen mit Florentine mietete sich Kurhuth in dem kleinen Gasthaus "Zur Scheune" in Altengeseke ein, um von hier aus das Umland, auf der Suche nach der Klingenfurther Schwesternschaft, zu durchstreifen. Hier hörte er immer wieder Gerüchte über Beremir Bierbaum, einen mächtigen Druiden, den er schon aus Erzählungen seiner Kindheit kannte. Wärend Florentine in Altengeseke blieb um die Schwesternschaft zu finden und deren magische Schule zu analysieren, brach Kurhuth nach Dreieich auf um den Geschichten um Beremir Bierbaum nachzugehen, der in irgendeiner Weise mit dem Grauwald verbunden zu sein scheint.
Dreieich (49 nGW - 50 nGW)
Zurück in der Heimat durchforschte Kurhuth die Bibliotheken nach Hinweisen zu Beremir Bierbaum und Druiden im Allgemeinen. Nach langer Suche wurde er in der Chronik der Freiherren von Lautenbach fündig, laut derer hielt sich Beremir in den Jahren nach der Gründung Wehselands mehrmals in der Spornburg der Freiherren auf. Zuletzt war er dort im Jahr 27 nGW zu Gast, als er eine Einladung zum 700 jährigen Bestehen des Klosters der drei Ursprünglichen überbrachte. Voller Hoffnung reiste Kurhuth in das, im benachbarten Freiherrentum Grauwald liegende Kloster der drei Ursprünglichen.
Kloster der drei Ursprünglichen (50 nGW - 52 nGW)
Entgegen der Erwartungen Kurhuths war man im Kloster nicht sehr mitteilungsfreudig, tatsächlich verbot der Klostervorsteher Meravi Kavalusch den Geschwistern sogar irgendwelche Informationen über Beremir Bierbaum oder seine Verbindung zum Kloster zu erzählen. Mit dem Hinweis, dass die Forschung nach Wissen ein grundlegender Schritt zum Verstehen ist, wies er Kurhuth eine kleine Kammer im Kloster zu und ließ ihm einen Arbeitstisch in der Bibliothek reservieren. Überrascht von dieser Ablehnung befand sich Kurhuth bereits wieder einige Meilen auf dem Weg zurück Richtung Lautenbach, als er begriff, dass ihm das ganze Wissen des Klosters zu Füßen gelegt wurde, nur nicht auf die einfache Art. Als er zum dritten Mal das große Tor mit dem Symbol der Ursprünglichen durchschritt, wurde er von herzlichem Gelächter empfangen.
In den folgenden Jahren arbeitetet sich Kurhuth immer weiter zurück in der Geschichte des Wehselandes und darüber hinaus