Dorf (Dorf)
Ein kleines Dorf mit großer militärischer Präsenz in der Grafschaft Eberhayn im Herzogtum Klingenfurth.
Der Alltag in Dorf ist geprägt von Kämpfen und Auseinandersetzungen. Hier scheint der Name des Herzogstums entstanden zu sein, denn es gibt nur einen Bewohner, der tatsächlich keine Klinge zu führen pflegt; der Morte Junker von Rabenwalde, genannt Schwarzfinger. Angeführt wird das Dorf von einem Dorfvorsteher, den Titel erhält man durch das Gewinnen eines Duells.
Man gibt nicht viel auf Namen oder Titel, lediglich die Stärke der Klinge ist von Bedeutung. So ist es auch eine der wenigen Gegenden im Königreich Wehseland, in der es keine Begräbnisriten gibt. Man ist nur das wert, was man im Kampf beitragen kann, alles darüber hinaus ist nebensächlich. Trotz dieser Begebenheiten gibt es ein einzelnes Grab im Dorf. Es gehört dem/r Krieger/in Kunigund/e, der/die 49 nGW verstorben sein soll. Was genau es mit den Umständes seines/ihres Todes auf sich hat, ist nicht weiter bekannt. Gerüchten zufolge ist das Grab während der ersten Expedition des Königs geschändet und ausgeraubt worden. Dies geschah im Beisein eines Gewissen Trunkenbolds, der im Anschluss an besagte Expedition zum Dorfvorsteher aufstieg und türmte.
Wirtschaft
In Dorf gibt es keine nennenswerten wirtschaftlichen Betriebe, das Einkommen wird durch Kämpfe mit anderen Dörfern gesichert. Lediglich ein Bauernpaar verwaltet ein Kohlfeld und besitzt eine Milchkuh, von der Käse für die Dorfgemeinschaft bereitgestellt wird.