Turhus
| Bei- und Ehrennamen | Mann im Mond, Herr der Nacht |
| Rang im Pantheon | Ursprünglicher |
| Domäne | Mond, fahles Licht |
| Pilgerorte | Kloser der drei Ursprünglichen, Haus der Götter |
Turhus ist älter als alle Götter und Göttinnen. Er ist einer der Ursprünglichen, die bereits in der alten Heimat allem voran verehrt wurden.
Domäne
Turhus ist der Gott des Mondes und des Mondlichts. Sein Name ist synonym mit dem Mond. Tritt er als wandelndes Wesen auf, gilt der Mond als seine Wohnstätte.
Stellung im Pantheon
Als Ursprünglicher ist Turhus älter als alles, auch älter als die Götter. Alles entsprang aus den Ursprünglichen. Turhus’ Nachkommen sind Ӕlar, Ishtus, Xera, Uma, Usaku, Vesi, Shmuul und Ledana.
Auftreten
Selten sieht man ihn in menschlicher Gestalt, doch wenn, dann ist er in einen zerschlissenen schwarzen Umhang gehüllt und nur das eisige, erbarmungslose, bläuliche Leuchten seiner Augen ist unter der Kapuze zu sehen. Um ihn herum scheint eine Aura aus Dunkelheit zu sein, die alles Licht verschluckt. Häufiger sieht man ihn in Gestalt eines großen schwarzen Wolfes, der sehnsüchtig den Mond anheult.
Glauben
Auch über Wehselands Grenzen nimmt Turhus eine zentrale Rolle ein. Dabei wird der Mond teils als Gottheit missverstanden oder ist unter anderem Namen bekannt. Alle Nachbarn Wehselands verehren eine solche Gottheit.
Sein Alter und Status als einer der ursprünglichen Schöpfer gibt ihm eine Stellung über den Göttern und Göttinnen. Es gibt wenige Tempel, die ihm gewidmet sind. Seine Verehrung erfolgt beispielsweise über Shmuul, der auch Sohn des Mondes genannt wird.
Der wehseländische Klerus hat früh erklärt, dass es sich bei den Ursprünglichen nicht um Gottheiten handelt, da sie der Schöpfung der Götter und Göttinnen vorausgingen. Sie haben daher keinen Bedarf an Opfern. Auch werden sie selten in Gebeten oder der Liturgie bedacht, um sie nicht mit Anliegen zu belästigen, die abseits ihrer Zuständigkeit liegen.
Unter denjenigen, die regelmäßig zur See fahren, gibt es Notgebete an Turhus. Der Zusammenhang zwischen den Wegen des Mondes und Ebbe und Flut ist Schiffsleuten nur allzu vertraut. Trotz klerikaler Vorbehalte werden die Gebete und Lieder, die Turhus gewidmet sind, oft innerhalb maritimer Familien weitergegeben.
Darstellung
Alle hier präsentierten Bilder der Ursprünglichen sind lediglich die Darstellung verschiedener Künstler und Künstlerinnen basierend auf Visionen und Überlieferungen. Ihr tatsächliches Erscheinungsbild kann davon teils erheblich abweichen.