Beinhaus: Unterschied zwischen den Versionen

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==Ursprünge==
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Das Gebäude bestand bereits vor der [[Die Große Wanderung|Großen Wanderung]] und diente vormals als Wohnsitz, der aber bei Ankunft der Klingenfurther verlassen war. Wie viele solcher Orte in [[Königreich Wehseland|Wehseland]] wurde die Umwidmung in einen Tempel aus Mangel an genügenden Sakralgebäuden beschlossen. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Tempel lediglich als der Totentempel von [[Rinnsbach]] bezeichnet.
Das Gebäude bestand bereits vor dem [[Zug der Fürsten]] und diente vormals als Wohnsitz, der aber bei Ankunft der Klingenfurther verlassen war. Wie viele solcher Orte in [[Königreich Wehseland|Wehseland]] wurde die Umwidmung in einen Tempel aus Mangel an genügenden Sakralgebäuden beschlossen. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Tempel lediglich als der Totentempel von [[Rinnsbach]] bezeichnet.


==Klingenfurther Kriege und Bestattungstempel==
==Klingenfurther Kriege und Bestattungstempel==

Aktuelle Version vom 26. Juni 2024, 21:23 Uhr

Eine Wandnische, in der Räucherwerk aufbewahrt wird

Das Beinhaus ist ein etwa zweihundert Quadratmeter großer Tempel, der Usaku allein gewidmet ist. Er befindet sich in der Klingenfurther Ostmark und liegt versteckt in einem unscheinbaren Tal, das zu drei Seiten von felsigen Hügeln umringt ist. Im Laufe der Zeit entwickelte er sich zum Haupttempel für den Todesgott.

Ursprünge

Das Gebäude bestand bereits vor dem Zug der Fürsten und diente vormals als Wohnsitz, der aber bei Ankunft der Klingenfurther verlassen war. Wie viele solcher Orte in Wehseland wurde die Umwidmung in einen Tempel aus Mangel an genügenden Sakralgebäuden beschlossen. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Tempel lediglich als der Totentempel von Rinnsbach bezeichnet.

Klingenfurther Kriege und Bestattungstempel

Regelmäßig kam es zu Überfällen auf Klingenfurther Gebiet durch Gegner und Gegnerinnen, die östlich der wehseländischen Grenzen lebten. Nach einigen besonders verlustreichen Verteidigungsschlachten waren Begräbnisse in den Heimatstätten nicht länger möglich. Die lokalen Friedhöfe und anderen Grabstätten drohten, überfüllt zu werden.

Der Rinnsbacher Klerus erklärte sich bereit, bei diesem Problem Abhilfe zu verschaffen. Ihre einzige Bedingung war, dass die Verstorbenen Usaku zu ehren sichtbar im Tempel bestattet werden müssten. Was das genau hieß, wollten einige der lokalen Herren und Damen gar nicht genau wissen. Die Knochen wurden als dekorative Elemente in der Inneneinrichtung verbraut und zieren Kerzenständer, Kronleuchter, Lesepulte, Sitzbänke, Altäre und so weiter. Im Laufe der Jahre sammelten die Priester und Priesterinnen Usakus hier tausende Gebeine und der Totentempel von Rinnsbach wurde alsbald fast nur noch Beinhaus genannt.

Zwar folgten einige kleinere Schreine und Tempel in ganz Wehseland dieser Idee, aber kein Usaku gewidmeter Ort konnte annäherend so viele Überreste in sich vereinen wie das Beinhaus. Es ist ein Pilgerort für diejenigen, die Freunde und Freundinnen oder Verwandte verloren haben und sich ihnen nahe fühlen wollen. Regelmäßig wird berichtet, dass Verstorbene noch einmal gesichtet worden seien im Beinhaus oder sogar mit ihren Hinterbliebenen gesprochen hätten.