Shmuul: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 8. Juni 2024, 00:58 Uhr

Datei:Shmuul Porträt.png
Shmuul Schlafbringer
Bei- und Ehrennamen Vater der Träume, Schlafbringer, Sohn des Mondes
Rang im Pantheon Oberer
Domäne Schlaf
Pilgerorte Haus der Götter

Als Gott der nächtlichen Ruhe und des Schlafes ist Shmuul eine wichtige Gottheit in Wehseland. Er gewährt den Müden und Erschöpften die Erholung in der Nacht und lässt sie wieder aufwachen. Er gehört zu den Oberen des wehseländischen Pantheons.

Domäne

Shmuul ist der Gott des Schlafs. Er wohnt in Wolkenburgen in den nächtlichen Himmeln und in wolkenlosen Nächten auf Turhus, dem Mond. Er besitzt einen Wagen, der von vier weißen Bären gezogen wird. Bei diesen handelt es sich um ein Geschenk seines Vaters Haku, des Tiergottes.

Stellung im Pantheon

Als Kind von Turhus und Haku gehört Shmuul zu den Oberen.

Auftreten

Graue, kalt wirkende Augen mit stechendem Blick, tiefschwarze Augenringe, eine blasse, fahle Haut und eine neblige Aura lassen ihn nahezu mystisch wirken. Er wirkt schweigsam, irgendwie zurückhaltend, nachdenklich und verträumt. Kommt man ihm zu nah, fällt man in einen tiefen, mit Pech einen nie endenden Schlaf. 


Glauben

Shmuul bereitet den Schlafenden entweder schöne Träume oder Albträume, je nachdem, wie sie sich ihm gegenüber verhalten. Gelgentlich lässt er auch Kuma bedeutungsvolle Nachrichten in die Träume einfließen lassen. Auch die Erholsamkeit des Schlafes hängt von der Laune des Schlafgottes ab. Dessen sind sich seine Anhänger und Anhängerinnen sicher.


Häufig versuchen Schlaflose, ihn mit Rauchopfern gewogen zu stimmen. Dabei empfiehlt der wehseländische Klerus vor allem schwere Düfte, die den Schlaf gewogen stimmen. Zudem gibt es in den Städten und größeren Dörfern meist auch mindestens einen Nebenaltar in einem Tempel, der sich an Shmuul richtet. Edelsteine wie Mondstein, Amethyst oder Lepidolith und Naturprodukte wie Lavendel, Kamille, Seide oder Federn werden häufig als Opfergaben gereicht und von Shmuuls Tempeldienern und -dienerinnen empfangen.

Daneben gibt es Rituale, die strenge Anhänger und Anhängerinnen des Schlafgottes immerzu befolgen. Das kleine Ritual besteht darin, vor dem Schlafengehen den bedeckten Vollmond in Richtung des Mondes zu recken. Das große Ritual wird bei Vollmond vollführt und ist identisch, nur dass eigene Vollmond unbedeckt ist. Abseits seiner Kleriker und Klerikerinnen vollziehen nur wenige Wesen täglich dieses Ritual.


Mit Untergang der Sonne spricht man von der shmuulen Zeit.
 Vor Beginn dieses Zeitraums zu schlafen, gilt als despektierlich. Allerdings ist Shmuul trotz seiner Launen ein grundsätzlich eher nachsichtiger Gott.

Shmuuls Lied

Oh Vater der Träume,

Ich bitte um einen tiefen Schlaf.

Was habe ich verbrochen?
Wie habe ich euch verärgert?

Seit Tagen liege ich wach,

Kann des Abends nicht schlafen.

Meine Mutter sagte mir als Kind,

Dass Schmuul ein gnädiger Gott sei,

Der Rauchopfer der Schlaflosen annehme.

Diese solle er mit einem tiefen,
Erholsamen Schlaf belohnen.
Wieso nehmt Ihr nicht die meinen an?

Sind sie Eurer etwa nicht würdig?

Huldigung in Rodenstein

Im Jahre 78 nGW kam es in dem Dorf Rodenstein zu einem krankheitsähnlichen Zustand, der viele Bewohner und Bewohnerinnen in einen dauerhaften Schlaf fallen ließ. Lediglich durch verstärkte Zuwendung an Shmuul und den Vollzug der Rituale zu seiner Anbetung konnte diese Krise überwunden werden. Im Rahmen dessen wurde unabsichtlich die Meeresgöttin Mora beleidigt, da einer ihrer Tempel in Mitleidenschaft geriet.

Darstellung

Alle hier präsentierten Bilder der Götter und Göttinen sind lediglich die Darstellung verschiedener Künstler und Künstlerinnen basierend auf Visionen und Überlieferungen. Ihr tatsächliches Erscheinungsbild kann davon teils erheblich abweichen.