Mora: Unterschied zwischen den Versionen
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Helle, pastell türkise Haare, die von einer Venuskammschnecke gebändigt werden, ein Dreizack und ein Fischschuppenpanzer sind die Kennzeichen von Mora. Sie hat viele Sommersprossen und immer einen derben Spruch auf den Lippen. Sie umhüllt eine Aura aus erfrischender Gicht. | Helle, pastell türkise Haare, die von einer Venuskammschnecke gebändigt werden, ein Dreizack und ein Fischschuppenpanzer sind die Kennzeichen von Mora. Sie hat viele Sommersprossen und immer einen derben Spruch auf den Lippen. Sie umhüllt eine Aura aus erfrischender Gicht. | ||
==Die Gläubigen== | ==Die Gläubigen== | ||
===Erzählungen=== | |||
Wiedergabe eines Seemannes aus [[Parlamon]]. Beim Sturz in die stürmende See verlor er sein Bewusstsein und ging unter. Seine Mannschaft konnte ihn nicht mehr an der Meeresoberfläche ausfindig machen. Der Seemann wurde zwei Tage nach dem Vorfall am Strand von [[Bingenhafen]] gefunden. | |||
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Als ich ins Wasser fiel, kam die Dunkelheit über mich. Ich dacht’ ich sei mausetot, das sag ich dir. Als es dann plötzlich wieder heller um mich herum wurde, konnte ich es selbst kaum glauben. Von Tief unten, kam mir ein Licht aus der unendlichen Dunkelheit entgegen. Es dauerte ein ganze Weile, bis es mich eingeholt hat, doch schon bald erkannte ich, dass es eine Frau war, die sich mir näherte. Ich dacht’ schon es wäre einer dieser Träume, wie ich ihn sonst habe, indem ich von Meerjungfrauen aufgesucht werde, aber diese eine… hatte keine Flossen. | |||
Aber normal war sie auch nicht, denn sie hatte helltürkises Haar, und eine dieser spitzen Muscheln im Haar. Sie sah beinah so aus, als würde sie in den Krieg ziehen, denn sie trug einen Dreizack sowie einen Schuppenpanzer. Mir wurd’ auf einmal sehr unwohl und ich wollte so schnell wie möglich weg von dort. | |||
Erst da wurde mir der Schmerz bewusst, der sich langsam in meiner Brust ausbreitete, doch fehlte es mir an der Kraft, um zur Oberfläche zu schwimmen. Mir wurde klar, dass ich dort bald den Tod finden würde. Mir fielen die Beschreibungen von [[Mora]] ein, die ich in den Schenken der Hafenstädte aufgeschnappt habe. Ich war nie ein gläubiger Mensch in meinem früheren Leben gewesen, doch in diesem Moment betete ich zu [[Mora]] für ihre Gnade. Die Frau, schon fast bei mir, stockte für einen Moment, als hätte sie mein Flehen gehört. Doch war dies unmöglich, denn meine Lippen waren versiegelt, vor lauter Angst meinen letzten Atemzug zu verlieren. Schließlich war die Frau bei mir und als sie so vor mir in der Tiefe schwebte, Aug' in Aug', erwischte mich ihre Schönheit mit einem Schlag. Die Strömungen spielten mit ihrem Haar, als wäre es ein Teil davon. In Ihrem Gesicht trug sie so viele Sommersprossen wie es Sterne am Nachthimmel gibt. Doch das mit Abstand Schönste war das Schmunzeln, dass sie auf ihren Lippen trug. Vor lauter Staunen fiel mir der Kiefer herunter und mein letzter Atem entschwand meiner Brust. Es war gar das schlimmste Gefühl meines Lebens, als sich meine Brust mit Wasser füllte. Voller Panik griff ich mit meinen Armen gen Oberfläche und trat mit meinen Beinen, doch ich kam kein Stück voran. Daraufhin ohrfeigte mich die Frau wie eine Mutter ein unartiges Kind und sah mich an. Sie packte mich am Kragen, zog mich mühelos zu sich hin und gab mir einen Kuss auf die Lippen. Und auf einmal waren die stechenden Schmerzen in meiner Brust verschwunden. Als sie mich wieder von sich weg drückte, verlor ich sie aus den Augen. Ich blickte mich nach meiner Retterin um, doch da sah ich nur, dass sie bereits erneut ausgeholt hatte und plötzlich wurde alles schwarz. Klar soweit? | |||
Als nächstes weiß ich nur, dass ich in [[Bingenhafen]] zu mir kam. Du kannst dir garnicht vorstellen, wie wütend meine Frau war, als ich Ihr die Geschichte erzählt habe. Sie schäumte mehr als die Gischt der See! Im Moment habe ich es nicht erkannt, aber im Nachhinein glaube ich feste daran, dass es [[Mora]] war, die mir Ihre Gnade zeigte. | |||
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[[Category:Götter]][[Category:Die Oberen]][[Category:Kinder von Jord]] | [[Category:Götter]][[Category:Die Oberen]][[Category:Kinder von Jord]] | ||
Version vom 5. Mai 2023, 21:47 Uhr
Göttin der Meere
Stellung im Pantheon
Als Kind von Jord und Vesi gehört Mora zu den Oberen
Auftreten als Avatar
Helle, pastell türkise Haare, die von einer Venuskammschnecke gebändigt werden, ein Dreizack und ein Fischschuppenpanzer sind die Kennzeichen von Mora. Sie hat viele Sommersprossen und immer einen derben Spruch auf den Lippen. Sie umhüllt eine Aura aus erfrischender Gicht.
Die Gläubigen
Erzählungen
Wiedergabe eines Seemannes aus Parlamon. Beim Sturz in die stürmende See verlor er sein Bewusstsein und ging unter. Seine Mannschaft konnte ihn nicht mehr an der Meeresoberfläche ausfindig machen. Der Seemann wurde zwei Tage nach dem Vorfall am Strand von Bingenhafen gefunden.
Als ich ins Wasser fiel, kam die Dunkelheit über mich. Ich dacht’ ich sei mausetot, das sag ich dir. Als es dann plötzlich wieder heller um mich herum wurde, konnte ich es selbst kaum glauben. Von Tief unten, kam mir ein Licht aus der unendlichen Dunkelheit entgegen. Es dauerte ein ganze Weile, bis es mich eingeholt hat, doch schon bald erkannte ich, dass es eine Frau war, die sich mir näherte. Ich dacht’ schon es wäre einer dieser Träume, wie ich ihn sonst habe, indem ich von Meerjungfrauen aufgesucht werde, aber diese eine… hatte keine Flossen. Aber normal war sie auch nicht, denn sie hatte helltürkises Haar, und eine dieser spitzen Muscheln im Haar. Sie sah beinah so aus, als würde sie in den Krieg ziehen, denn sie trug einen Dreizack sowie einen Schuppenpanzer. Mir wurd’ auf einmal sehr unwohl und ich wollte so schnell wie möglich weg von dort. Erst da wurde mir der Schmerz bewusst, der sich langsam in meiner Brust ausbreitete, doch fehlte es mir an der Kraft, um zur Oberfläche zu schwimmen. Mir wurde klar, dass ich dort bald den Tod finden würde. Mir fielen die Beschreibungen von Mora ein, die ich in den Schenken der Hafenstädte aufgeschnappt habe. Ich war nie ein gläubiger Mensch in meinem früheren Leben gewesen, doch in diesem Moment betete ich zu Mora für ihre Gnade. Die Frau, schon fast bei mir, stockte für einen Moment, als hätte sie mein Flehen gehört. Doch war dies unmöglich, denn meine Lippen waren versiegelt, vor lauter Angst meinen letzten Atemzug zu verlieren. Schließlich war die Frau bei mir und als sie so vor mir in der Tiefe schwebte, Aug' in Aug', erwischte mich ihre Schönheit mit einem Schlag. Die Strömungen spielten mit ihrem Haar, als wäre es ein Teil davon. In Ihrem Gesicht trug sie so viele Sommersprossen wie es Sterne am Nachthimmel gibt. Doch das mit Abstand Schönste war das Schmunzeln, dass sie auf ihren Lippen trug. Vor lauter Staunen fiel mir der Kiefer herunter und mein letzter Atem entschwand meiner Brust. Es war gar das schlimmste Gefühl meines Lebens, als sich meine Brust mit Wasser füllte. Voller Panik griff ich mit meinen Armen gen Oberfläche und trat mit meinen Beinen, doch ich kam kein Stück voran. Daraufhin ohrfeigte mich die Frau wie eine Mutter ein unartiges Kind und sah mich an. Sie packte mich am Kragen, zog mich mühelos zu sich hin und gab mir einen Kuss auf die Lippen. Und auf einmal waren die stechenden Schmerzen in meiner Brust verschwunden. Als sie mich wieder von sich weg drückte, verlor ich sie aus den Augen. Ich blickte mich nach meiner Retterin um, doch da sah ich nur, dass sie bereits erneut ausgeholt hatte und plötzlich wurde alles schwarz. Klar soweit?
Als nächstes weiß ich nur, dass ich in Bingenhafen zu mir kam. Du kannst dir garnicht vorstellen, wie wütend meine Frau war, als ich Ihr die Geschichte erzählt habe. Sie schäumte mehr als die Gischt der See! Im Moment habe ich es nicht erkannt, aber im Nachhinein glaube ich feste daran, dass es Mora war, die mir Ihre Gnade zeigte.