Dheoderan der Schöngeist: Unterschied zwischen den Versionen
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Dheoderan der Schöngeist war der Sohn Dheoderichs, eines großen Ritters im fernen Westen, der sich während | Dheoderan der Schöngeist war der Sohn Dheoderichs, eines großen Ritters im fernen Westen, der sich während des [[Zug der Fürsten|Zugs der Fürsten]] seinen ersten Beinamen verdient hat. Er vebrachte mehr Zeit mit der Pflege der Rüstung und Waffen, die er von seinem Vater geerbt hatte, als mit irgendeiner sonstigen Aufgabe. Gleichzeitig hat er am Feuer die alten Lieder und Legenden wiedergeben können wie kaum ein anderer. | ||
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Aktuelle Version vom 26. Juni 2024, 23:09 Uhr
| Name | Dheoderan Dheoderichs Sohn |
| Titel | Freiherr von Lautenbach |
| Bei- und Ehrennamen | der Schöngeist, Verteidiger des Hans von Silberstein |
GRUNDLEGENDES
| |
| Spezies | Mensch |
| Geschlecht | Männlich |
| Geburtstag | 11. Wonnemond 38 vGW |
| Todestag | 4. Hornmond 17 vGW |
| Körpergröße | 1,79m |
| Körpergewicht | 83kg |
| Hautfarbe | Weiß/ stark gebräunt |
| Haarfarbe | Schwarz |
| Augenfarbe | Braun |
| Händigkeit | Linkshänder |
PERSÖNLICHES UMFELD
| |
| Heimatland | Die alte Heimat |
| Heimatprovinz | Herzogtum Blômetal |
| Heimatstadt | Dreieich |
| Geschwister | Dheodespian, Dheokleira, Anakamyre (Bastardin) |
| Wohnort | Burg Dreieich |
| Verehrte Gottheiten | Fegura, Alydia |
BERUFUNG
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| Tätigkeit | Krieger |
| Fähigkeiten | Nahkampf |
| Ausrüstung | Speer, Schwert, Schild |
| Wissen | Westliche Schwertkunst, Waffenpflege |
Dheoderan der Schöngeist war der Sohn Dheoderichs, eines großen Ritters im fernen Westen, der sich während des Zugs der Fürsten seinen ersten Beinamen verdient hat. Er vebrachte mehr Zeit mit der Pflege der Rüstung und Waffen, die er von seinem Vater geerbt hatte, als mit irgendeiner sonstigen Aufgabe. Gleichzeitig hat er am Feuer die alten Lieder und Legenden wiedergeben können wie kaum ein anderer.
Leben
In der alten Heimat war Dheoderan der Zweitgeborene eines alten Hauses. Im Gegensatz zu seinem Vater und dessen geplanten Erben, seinem Bruder Dheodespian, missfielen ihm die Zustände, in denen sich das Land befand. Als sein Vater und Bruder in einem Überfall erschlagen wurde, fiel ihm die Rolle des Erben eines Ritterguts zu. Da sich einige im Volk im Begriff befanden, nach Osten aufzubrechen, überzeugte ihn Anakymre, seine illegitime Schwester, mit seinem Haus ebenfalls überzusiedeln.
An der Spitze eines Zuges, bestehend aus seinen beiden Geschwistern, sieben Dienern und Dienerinnen des Hauses sowie einer alten Klerikerin, folgte Dheoderan der großen Wanderung. Mehr als einmal kam es zu Schwierigkeiten, in denen er sich fragte, ob es klug war, was er für sich und die Seinigen entschieden hatten. Doch letztlich erreichte er das Wehseland und wurde reich belohnt.
Verleihung des Freiherrentums Lautenbach
Während der Wanderung hatte Dheoderan nicht nur zur Moral des Volkes beigetragen, sondern auch mehrfach mit den Kundschaftern und Kundschafterinnen den Weg erkundet. Für diese Leistungen wurde ihm das Freiherrentum Lautenbach zugesprochen. Er wählte als Motto: Miles cultus in armatura culta (sinngemäß: Nur in einer gepflegten Rüstung wohnt ein gesunder Krieger). Auch sein Wappen wurde ihm bei dieser Gelegenheit verliehen.
Während er Freiherr war, blühten die Dörfer auf. Er bestimmte seine Bastardschwester Anakymre als Regentin in seiner Abwesenheit, die gegen ihre gemeinsame Dheokleira eine Politik der milden Hand verteidigte. Die Abgaben der Bauern und Bäuerinnen blieben minimal, was ihnen Gelegenheit verschaffte, das Freiherrentum aufzubauen. Dadurch wurden Anakymre und Dheoderan sehr beliebt. Dheodekleira dagegen wurde aufgrund ihrer offen Opposition sehr unbeliebt.
Dheoderan selbst weilte die meiste Zeit in der Nähe des Hofes. Er wurde zu einem beliebten Jagdgenossen des zweiten wehseländischen Königs, Hans von Wehseland. Im Frühjahr des Jahres 17 nach der großen Wanderung begab er sich zum letzten Mal auf eine Jagd mit ihm.
Tod und Folgen
Während seines letzten Jagdausfluges stürzte ein mächtiges Wildschwein aus dem Unterholz, der alle Pferde in Panik versetzte. Hans von Wehselands Pferd bäumte sich auf und warf den König von sich, bevor es davonstob. Dheoderan bekam sein Pferd als einer der ersten wieder unter Kontrolle und schritt zwischen die Wildsau und den am Boden liegenden ohnmächtigen König. Das Wildschwein war fest entschlossen, seine Frischlinge zu schützen, die im Unterholz ausharrten. Entsprechend fiel es das Pferd des Ritters an, der seinerseits nach der Sau schlug. Die beiden wälzten sich einige Sekunden am Boden, bevor die tote Wildsau auf dem Ritter zu liegen kam, der bald darauf ebenfalls verstarb.
Als Hans von Wehseland und die restliche Jagdgesellschaft wieder in der Lage waren zu reagieren, war die Gefahr abgewandt. Ein feierliches Begräbnis wurde angeordnet, dessen Beerdigungsgang im Haus der Götter Zwischenhalt machen würde. Dheoderan wurde der Ehrenname Verteidiger des Hans von Silberstein verliehen, bevor er seine letzte Ruhe antrat.
Für das Freiherrentum Lautenbach war der Tod des Ritters auch ein herber Schlag. Als legitime Erbin schickte Dheodekleira ihre Halbschwester Anakymre vom Hof. Sie erhob deutlich höhere Abgaben und fiel in Ungnade unter der bäuerlichen Bevölkerung. Sie konnte sich an der Macht halten, dankte aber im Alter auf Drängen ihres Erstgeborenen vorzeitig ab.