Joram Herbst: Unterschied zwischen den Versionen

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Bei einem Treffen zur Feststellung der menschlichen und stofflichen Ressourcen für die Expedition gab Joram auf die Frage nach seinen Kompetenzen an, er könne „viel Trinken" und stellte zudem fest: „ich habe ein Schwert". Es ist unumstritten, das Joram dies tatsächlich für hilfreiche Eigenschaften hielt.
Bei einem Treffen zur Feststellung der menschlichen und stofflichen Ressourcen für die Expedition gab Joram auf die Frage nach seinen Kompetenzen an, er könne „viel Trinken" und stellte zudem fest: „ich habe ein Schwert". Es ist unumstritten, das Joram dies tatsächlich für hilfreiche Eigenschaften hielt.


Während der Expedition viel Joram vor allem durch bekannte und neu entdeckte Verhaltensaufflälligkeiten auf. Beispielsweise wurde die Unfähigkeit im nüchternen Zustand bei Sichtung von Blut das Bewusstsein zu behalten als einer der Gründe für Jorams exzessiven Alkoholgenuss identifiziert.
Während der Expedition fiel Joram vor allem durch bekannte und neu entdeckte Verhaltensaufflälligkeiten auf. Beispielsweise wurde die Unfähigkeit im nüchternen Zustand bei Sichtung von Blut das Bewusstsein zu behalten als einer der Gründe für Jorams exzessiven Alkoholgenuss identifiziert.
Die Kommunikation zwischen Joram und den bei der Expedition sehr präsenten [[Fae]] barg einige potentiell explosive Elemente. Zwar versuchte Joram nach seinem besten Wissen und Gewissen die Eigenarte und Motive der [[Fae]] zu verstehen und wollte nach eigener Aussage und wenn man wiederholt mit ihm schimpfte „doch nur helfen", der positive Effekt seines Handelns hielt sich jedoch in Grenzen.
Die Kommunikation zwischen Joram und den bei der Expedition sehr präsenten [[Fae]] barg einige potentiell explosive Elemente. Zwar versuchte Joram nach seinem besten Wissen und Gewissen die Eigenarte und Motive der [[Fae]] zu verstehen und wollte nach eigener Aussage und wenn man wiederholt mit ihm schimpfte „doch nur helfen", der positive Effekt seines Handelns hielt sich jedoch in Grenzen.


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Um Joram zu unterstützen wurde ihm ein kurzer und einfacher Text vorgeschrieben, welchen er vor der versammelten Expedition vorlesen sollte.
Um Joram zu unterstützen wurde ihm ein kurzer und einfacher Text vorgeschrieben, welchen er vor der versammelten Expedition vorlesen sollte.
Joram überlegte es sich jedoch nach wenigen gestammelt vorgelesenen Zeilen anders und begann seine eigene Rede.
Joram überlegte es sich jedoch nach wenigen gestammelt vorgelesenen Zeilen anders und begann seine eigene Rede.
In dieser entschuldigte er sich weniger für sein eigenen Verhalten als vielmehr für die schlechte Kunst der [[Henrieke Gräfin von Geizberg|Gräfin von Geizberg]]. Da deren Harfe von kunstgebeutelten Unbekannten versteinert worden war, hätte  er, Joram, schließlich erst, und das im Auftrag der Gräfin, losziehen müssen um neues Holz für eine neue Harfe zu besorgen. Er hätte schließlich nur seine Pflicht erfüllt und außerdem schulde man ihm noch Geld.
In dieser entschuldigte er sich weniger für sein eigenes Verhalten als vielmehr für die schlechte Kunst der [[Henrieke Gräfin von Geizberg|Gräfin von Geizberg]]. Da deren Harfe von kunstgebeutelten Unbekannten versteinert worden war, hätte  er, Joram, schließlich erst, und das im Auftrag der Gräfin, losziehen müssen um neues Holz für eine neue Harfe zu besorgen. Er hätte schließlich nur seine Pflicht erfüllt und außerdem schulde man ihm noch Geld.
Dem Missfallen der Abgesandten der [[Margarete Tatyana Wolfsgund Gräfin von Eberhayn|Gräfin von Eberhayn]] entgegenete er mit der Gegenfrage, ob diese die Cousine ihrer eigenen Gräfin und deren Kunst sowie befehlen keinen Respekt entgegen brächten. Diese Sprache ins Ehrgefühl der Halborks ließ dies ihre Hände von den Waffen in Jorams ausgestreckte Hand wandern.  
Dem Missfallen der Abgesandten der [[Margarete Tatyana Wolfsgund Gräfin von Eberhayn|Gräfin von Eberhayn]] entgegenete er mit der Gegenfrage, ob diese die Cousine ihrer eigenen Gräfin und deren Kunst sowie befehlen keinen Respekt entgegen brächten. Diese Sprache ins Ehrgefühl der Halborks ließ deren Hände von ihren den Waffen in Jorams ausgestreckte Hand wandern.  
Auch umstehende und auf Jorams seite stehende Bewaffnete entspannten sich daraufhin. Das sich Joram weder entschuldigt noch eine Schuld eingesehen hatte, wurde schnell vergessen.
Auch umstehende und auf Jorams Seite stehende Bewaffnete entspannten sich daraufhin. Das sich Joram weder entschuldigt noch eine Schuld eingesehen hatte, wurde schnell vergessen.


Weitere Vermächtnisse Jorams zu dieser Expedition waren ein signifikanter Beitrag zur Kasse von [[Pits Prickelnde Pinte]], einige Kämpfe, welche er mit spektakulären Verletzungen überlebte, ein Nervenzusammenbruch nach dem Kontakt zu einer [[Fae]] sowie einige Fragen und Kommentare.
Weitere Vermächtnisse Jorams zu dieser Expedition waren ein signifikanter Beitrag zur Kasse von [[Pits Prickelnde Pinte]], einige Kämpfe, welche er mit spektakulären Verletzungen überlebte, ein Nervenzusammenbruch nach dem Kontakt zu einer [[Fae]] sowie einige Fragen und Kommentare.
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Bei den Hochzeitsvorbereitungen selber half Joram tatkräftig, indem er bei einer Probe ein Blumenkind spielte. Ebenso stand er eine eher weniger erwähnenswert lange Zeit als Pfeiler für die Girlanden in der Gegend rum.
Bei den Hochzeitsvorbereitungen selber half Joram tatkräftig, indem er bei einer Probe ein Blumenkind spielte. Ebenso stand er eine eher weniger erwähnenswert lange Zeit als Pfeiler für die Girlanden in der Gegend rum.


Umfragen bei weiteren Expeditionsteilnehmer*innen ergaben folgende weitere Aktivitäten von Joram auf dieser Expedition, welchen sich unterschiedliche Grade der Sinnhaftigkeit zuschreiben lassen.
Umfragen bei weiteren Expeditionsteilnehmer*innen ergaben folgende weitere Aktivitäten von Joram auf dieser Expedition, welchen sich unterschiedlichen Grade der Sinnhaftigkeit zuschreiben lassen.


*Verhandlungsversuche mit einem Golem, wobei Joram das Bein zertrümmert wurde
*Verhandlungsversuche mit einem Golem, wobei Joram das Bein zertrümmert wurde
*Beleidigende Aussagen gegenüber der Damenwelt, man möge sich hochschlafen um einen für eine Ehe mit Adeligen würdigen Stand zu erreichen (es ist unklar ob Joram verstanden hat, was hochschlafen bedeutet
*Beleidigende Aussagen gegenüber der Damenwelt, man möge sich hochschlafen um einen für eine Ehe mit Adeligen würdigen Stand zu erreichen (es ist unklar ob Joram verstanden hat, was hochschlafen bedeutet)
*Eine Entschuldigung beim [[Satyr]] für sein Verhalten auf der ersten Expedition gegenüber den [[Ruderbäumen]] (inklusive aufrichtiger Reue und dem Verständis dafür, was er falsch gemacht hat
*Eine Entschuldigung beim [[Satyr]] für sein Verhalten auf der ersten Expedition gegenüber den [[Ruderbäumen]] (inklusive aufrichtiger Reue und dem Verständis dafür, was er falsch gemacht hat)
*Ein Versuch den Trend in [[Silberstein]] zu starten „auf seine Linie zu achten". Dafür malte er mit Kleinvolk Linien in den Dreck und achtete auf diese.
*Ein Versuch den Trend in [[Silberstein]] zu starten „auf seine Linie zu achten". Dafür malte er mit Kleinvolk Linien in den Dreck und achtete auf diese.
*Ausnüchterungsverbote und ein Hausverbot in der Taverne umgehen
*Ausnüchterungsverbote und ein Hausverbot in der Taverne umgehen


Ebenso trat Joram sehr erfolgreich bei dem Tunier um die Ehre an, [[Alexander]] zum Altar führen zu dürfen. Er freute sich im Anschluss des Tunieres über den Sieg von [[Rion]].
Ebenso trat Joram sehr erfolgreich bei dem Tunier um die Ehre an, [[Alexander]] zum Altar führen zu dürfen. Er freute sich im Anschluss des Tunieres über den Sieg von [[Rion]].
Die Expedition beendete Joram für sich, indem er ein riesiges Horn voller Met vor den Augen ungläubiger Zuschauer*innen ohne Anzusetzen leerte. Dies sei, so die Besitzer des Hornes, zuvor noch niemandem auch nur ansatzweise gelungen.
Die Expedition beendete Joram für sich, indem er ein riesiges Horn voller Met vor den Augen ungläubiger Zuschauer*innen ohne abzusetzen leerte. Dies sei, so die Besitzer des Hornes, zuvor noch niemandem auch nur ansatzweise gelungen.


==Jorams vierte Expedition==
==Jorams vierte Expedition==
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*Das Anlecken einer Steinplatte, welche den Eingang zu einem Höhlensystem versiegelte um zu testen, ob diese magisch sei (Zunge taub und kribbelig -> magisch!)
*Das Anlecken einer Steinplatte, welche den Eingang zu einem Höhlensystem versiegelte um zu testen, ob diese magisch sei (Zunge taub und kribbelig -> magisch!)
*Das zur Verfügung stellen seines "magischen Huhns" Swen für einen Zauber, welcher diese Steinplatte entzaubern sollte (Swens nutzen bei dem Zauber ist nicht vollständig geklärt)
*Das zur Verfügung stellen seines "magischen Huhns" [[Swen]] für einen Zauber, welcher diese Steinplatte entzaubern sollte (Swens nutzen bei dem Zauber ist nicht vollständig geklärt)
*Das beiahe vollständige Abbrennen des Höhleninneren
*Das beiahe vollständige Abbrennen des Höhleninneren
*Die Entwendung menschlicher Überreste aus dem Höhlensystem um zu testen, ob die Geister ihren Überresten wohl folgen würden (der Test war erfolgreich).
*Die Entwendung menschlicher Überreste aus dem Höhlensystem um zu testen, ob die Geister ihren Überresten wohl folgen würden (der Test war erfolgreich).

Aktuelle Version vom 20. Juni 2025, 17:12 Uhr

Joram ist sehr klug, denn er denkt sehr viel

Herkunft und Alter

Das genaue Alter von Joram ist nicht bekannt. Auf Nachfrage wurde beobachtet, wie er konzentriert zählend zwischen 16 und 25 Finger hob (stand 78 nGW zum Zeitpunkt der ersten Expedition ins Wehseland). Das einzige was bekannt ist, ist, dass Joram im Herbst geboren ist, woher auch sein Name kommt. Joram kommt aus Flussmündung, einem kleinen Dorf mit etwa 145 Einwohnern (stand 76 nGW). Abstammen tut Joram aus der ältesten Bäckerfamilie des Dorfes, welche, bis diese im Jahr 73 nGW nach einer großen Mehlstaubexplosion bis auf die Grundmauern niederbrannte, eine beliebte Bäckerei führte.

Beruflicher „Werdegang”

Weder aus Befragungen von Joram selbst noch durch anderweitige Bemühungen konnte ein zusammenhängender Lebenslauf abgeleitet werden. Die folgende Auflistung wurde aus einer Zusammenstellung von Informationen, welche aus Jorams „Reflexionsbuch“ entnommen sind, scheinbar willkürlichen Aussagen von Joram selber sowie den Aussagen entnervt wirkender Bewohner*innen von Flussmündung mühsam rekonstruiert. Weder können Korrektheit noch Vollständigkeit bestätigt werden.

  1. Bäckereigeselle in der elterlichen Bäckerei
  2. Gehilfe im Rathaus vom Flussmündung.
    • Aufgaben: Einsammeln von Steuergeldern
  3. Friedhofsgärtner/Totengräber
  4. Gehilfe der Gerberei
  5. Söldner
  6. Dorfbüttel des Dorfes Dorf in Klingenfurth
  7. Gehilfe auf Baustellen in Klingenfurth
  8. Novize im Kloster
  9. Aktueller Berufswunsch: Glücksritter
    • (auf Nachfrage konnte Joram keine weiteren Angaben zum Berufsbild machen)
  10. Meister der Hühnerkunde (seit 01.06.81 nGW)

Jorams erste Expedition

Auf der ersten Expedition, auf welcher Joram teilnahm, war Jorams Engagement eher dekonstruktiver Natur. Besonders fiel auch sein exzessiver Alkoholkonsum auf. So löste er den ersten blutigen Kampf zwischen den Expeditionsteilnehmenden und einheimischen Wesen, den Ruderbäumen, aus. Nach eigener Aussage griff er die Bäume, mit welchen eigentlich gerade eine friedliche Kommunikation initiiert werden sollte, auf Auftrag der Expeditionsleitung an, welche ihm Geld für eine Probe deren Holzes versprach. Ebenso verärgerte er eine Hexenzirkel, indem er die exhumierte Leiche Kunigundes in deren Hütte brachte und dort vor die Füße der Anwesenden fallen ließ. Die daraufhin aufkommende Wut konnte er jedoch nicht nachvollziehen, da Kunigunde vorher magisch befragt werden konnte und Joram so glaubte, den Hexen eine wichtige Informationsquelle zu bringen. Eine weitere Begegnung hatte Joram mit den Hexen, als sie ihn nach einer saftigen Ohrfeige eines Steingolems von einer Gehirnerschütterung und später auch von Läusen heilten.

Weitere Abneigung fand Joram beim Adel, welchem Gegenüber er weder den nötigen Respekt noch den gebührenden Abstand wahrte. Augenzeugen berichten, dass dieses Verhalten wohl eher aus Unwissenheit und Neugierde resultierte, als aus absichtlichem Disrespekt.

Da Jorams einfach Natur auch der Gräfin von Geizberg auffiel, beauftragte sie ihn mit einer Unternehmung, welche zuvor die meisten anderen, aus guten Gründen, abgelehnt hatten. Nach sehr ungeschickten Verhandlungen seitens Jorams zog dieser nachts los um für eine Bezahlung von drei Gold einen Ruderbaum für die Gräfin zu erbeuten. Als er den am Waldrand gefundenen Stamm eines Ruderbaumes in Richtung des Lagers schleppen wollte, wurde er dabei von einem Eulenbären attackiert und beinahe getötet. Nur durch die Hilfe einer Satyr überlebte er. Nachdem die Satyr die Gräfin für Verbrechen an der Natur in einen ewigen Schlaf versetzt hatte, klagte man Joram ebenso an. Dieser wurde für einen anstehenden Prozess ausgenüchtert. Nach mehreren Fluchtversuchen wurde Joram mit einem Seil an einem Stuhl fixiert, wo er, sich wieder betrinkend, auf seinen Prozess wartete.

Da der Prozess in einem Zweikampf mit dem Büttel des Dorfes bestehen sollte, der Büttel Joram jedoch, aus Unwillen zu kämpfen, zum Sieger erklärte, gewann Joram samt des Prozesses auch den Titel des Dorfbüttels. In dieser Position wurde er anschließend von der Expedition zurückgelassen. Sein Geld hat er bis heute nicht gesehen.

Jorams zweite Expedition

Seine Position als Dorfbüttel gab Joram in eigener Entscheidung und als Konsequenz seines Unmutes ob dieser Arbeit baldig auf. Er reiste mit der Hebamme Hedwig weiter bis er auf der nächsten Wehselandexpedition zum Unglauben Einiger wieder auftauchte. Um ihn zu einem nützlichen Mitglied der Expedition zu formen oder eher, weil man aus vergangenen Erfahrungen gelernt hatte, versuchte man ihn auszunüchtern. Dies gelang trotz Anleinen und stetigem guten Zureden nur bedingt. Bei einem Treffen zur Feststellung der menschlichen und stofflichen Ressourcen für die Expedition gab Joram auf die Frage nach seinen Kompetenzen an, er könne „viel Trinken" und stellte zudem fest: „ich habe ein Schwert". Es ist unumstritten, das Joram dies tatsächlich für hilfreiche Eigenschaften hielt.

Während der Expedition fiel Joram vor allem durch bekannte und neu entdeckte Verhaltensaufflälligkeiten auf. Beispielsweise wurde die Unfähigkeit im nüchternen Zustand bei Sichtung von Blut das Bewusstsein zu behalten als einer der Gründe für Jorams exzessiven Alkoholgenuss identifiziert. Die Kommunikation zwischen Joram und den bei der Expedition sehr präsenten Fae barg einige potentiell explosive Elemente. Zwar versuchte Joram nach seinem besten Wissen und Gewissen die Eigenarte und Motive der Fae zu verstehen und wollte nach eigener Aussage und wenn man wiederholt mit ihm schimpfte „doch nur helfen", der positive Effekt seines Handelns hielt sich jedoch in Grenzen.

Zu einem Zwischenfall kam es, als einige Expeditionsteilnehmer einen Aushang entdeckten, welcher drei Gold Kopfgeld für Joram versprach. Dieses wurde aufgrund seiner Desertation von seinem Amt des Dorfbüttels von Dorf auf ihn ausgesetzt. Joram wurde niedergeschlagen und sollte Abgesanten der Gräfin von Eberhayn übergeben werden. Es gelang ihm jedoch zu fliehen, wobei er aufgrund seiner nicht sehr durchdachten Fluchtstrategien schnell wieder eingefangen werden konnte. Er wurde vor die Wahl gestellt, sich entweder zu entschuldigen oder andere Konsequenzen tragen zu müssen. Um Joram zu unterstützen wurde ihm ein kurzer und einfacher Text vorgeschrieben, welchen er vor der versammelten Expedition vorlesen sollte. Joram überlegte es sich jedoch nach wenigen gestammelt vorgelesenen Zeilen anders und begann seine eigene Rede. In dieser entschuldigte er sich weniger für sein eigenes Verhalten als vielmehr für die schlechte Kunst der Gräfin von Geizberg. Da deren Harfe von kunstgebeutelten Unbekannten versteinert worden war, hätte er, Joram, schließlich erst, und das im Auftrag der Gräfin, losziehen müssen um neues Holz für eine neue Harfe zu besorgen. Er hätte schließlich nur seine Pflicht erfüllt und außerdem schulde man ihm noch Geld. Dem Missfallen der Abgesandten der Gräfin von Eberhayn entgegenete er mit der Gegenfrage, ob diese die Cousine ihrer eigenen Gräfin und deren Kunst sowie befehlen keinen Respekt entgegen brächten. Diese Sprache ins Ehrgefühl der Halborks ließ deren Hände von ihren den Waffen in Jorams ausgestreckte Hand wandern. Auch umstehende und auf Jorams Seite stehende Bewaffnete entspannten sich daraufhin. Das sich Joram weder entschuldigt noch eine Schuld eingesehen hatte, wurde schnell vergessen.

Weitere Vermächtnisse Jorams zu dieser Expedition waren ein signifikanter Beitrag zur Kasse von Pits Prickelnde Pinte, einige Kämpfe, welche er mit spektakulären Verletzungen überlebte, ein Nervenzusammenbruch nach dem Kontakt zu einer Fae sowie einige Fragen und Kommentare.

Am Ende der Expedition gab Hedwig an, ihn in ein Kloster der Kuma bringen zu wollen. Dies sollte einerseits der persönlichen Weiterentwicklung Jorams dienen, andererseits bräuchete sie nach eigener Aussage auch einfach mal eine Pause.

Jorams dritte Expedition

Als Joram hörte, dass seine Freunde Brianna Yolante Pensiamento und Alexander heiraten würden, verließ er das Kloster für eine „Studienreise" um an den Feierlichkeiten teilnehmen zu können. Auf Nachfrage im Kloster bekam man die Information, Joram sei „sicher ein ambitionierter und fleißiger junger Mann", jedoch seie man froh, „dass er nun die Gelegenheit (habe) ersteinmal selbstständig und außerhalb des Klosters weiterlernen zu dürfen".

Die Hochzeit fand, etwas zu Jorams unmut, auf einer Expedition statt. Bei den Hochzeitsvorbereitungen selber half Joram tatkräftig, indem er bei einer Probe ein Blumenkind spielte. Ebenso stand er eine eher weniger erwähnenswert lange Zeit als Pfeiler für die Girlanden in der Gegend rum.

Umfragen bei weiteren Expeditionsteilnehmer*innen ergaben folgende weitere Aktivitäten von Joram auf dieser Expedition, welchen sich unterschiedlichen Grade der Sinnhaftigkeit zuschreiben lassen.

  • Verhandlungsversuche mit einem Golem, wobei Joram das Bein zertrümmert wurde
  • Beleidigende Aussagen gegenüber der Damenwelt, man möge sich hochschlafen um einen für eine Ehe mit Adeligen würdigen Stand zu erreichen (es ist unklar ob Joram verstanden hat, was hochschlafen bedeutet)
  • Eine Entschuldigung beim Satyr für sein Verhalten auf der ersten Expedition gegenüber den Ruderbäumen (inklusive aufrichtiger Reue und dem Verständis dafür, was er falsch gemacht hat)
  • Ein Versuch den Trend in Silberstein zu starten „auf seine Linie zu achten". Dafür malte er mit Kleinvolk Linien in den Dreck und achtete auf diese.
  • Ausnüchterungsverbote und ein Hausverbot in der Taverne umgehen

Ebenso trat Joram sehr erfolgreich bei dem Tunier um die Ehre an, Alexander zum Altar führen zu dürfen. Er freute sich im Anschluss des Tunieres über den Sieg von Rion. Die Expedition beendete Joram für sich, indem er ein riesiges Horn voller Met vor den Augen ungläubiger Zuschauer*innen ohne abzusetzen leerte. Dies sei, so die Besitzer des Hornes, zuvor noch niemandem auch nur ansatzweise gelungen.

Jorams vierte Expedition

„Irgendwo wo viel Sumpf war und sogar noch mehr Mücken“ ist die etwaige Beschreibung Jorams über den Ort seiner vierten Expedition in Klingenfurth. Während der Expedition machte Joram die Bekanntschaft einiger teils friedlicher und teils eher… unfriedlicher Tierwesen, einem Fischer der einen gegen Schnaps mochte und einiger ehemaliger Bewohner*innen des Expeditionsgebietes. Die ehemaligen Bewohner*innen lernte Joram direkt am ersten Tag der Expedition kennen, als diese in blass-geistlicher Gestalt durch die Taverne schwebten und Jorams Versuche ihnen ein Bier anzubieten, „da sie offensichtlich ein wenig blass aussahen“, eher wortkarg und mit einer Spur Ignoranz ausschlugen.

Nachfragen ergaben folgende Handlungen Jorams im Kontext des Expeditionsgeschehens:

  • Das Anlecken einer Steinplatte, welche den Eingang zu einem Höhlensystem versiegelte um zu testen, ob diese magisch sei (Zunge taub und kribbelig -> magisch!)
  • Das zur Verfügung stellen seines "magischen Huhns" Swen für einen Zauber, welcher diese Steinplatte entzaubern sollte (Swens nutzen bei dem Zauber ist nicht vollständig geklärt)
  • Das beiahe vollständige Abbrennen des Höhleninneren
  • Die Entwendung menschlicher Überreste aus dem Höhlensystem um zu testen, ob die Geister ihren Überresten wohl folgen würden (der Test war erfolgreich).
  • Den Versuch, den in einen Fisch verwandelten Moorkönig mit einer Salami zu angeln
  • Das Erbrechen in die Schuhe des berühmten und umstritten beliebten Playbackbarden Lokrian Lederstrumpf

Jorams fünfte Expedition

Die fünfte Expedition führte Joram nach Herzogtum Blômetal. Dort bestand das Problem, dass diverse Eier der Schwesternschaft abhandengekommen waren. Joram, welcher durch seine vorangegangene engagierte Erforschung der Fortpflanzung von Hühnern eine gewisse Expertise in punkto „Eier“ besaß, versuchte tatkräftig zu helfen, indem er den Schwestern seine eigenen (Hühner)eier anbat. Da diese jedoch von den Schwestern verschmäht wurden und seine Angebote zudem zu weinerlichen emotionalen Ausbrüchen führten, erkannte Joram, dass dies wohl nicht im Rahmen seiner Kompetenz läge und stellte seine Hilfsversuche ein (Beistehende behaupten, dass er nach Ablehnung seiner Eier beleidigt war und entsprechend schnell schmollend das Interesse verlor zu helfen). Dennoch gelang es Joram der Expedition tatkräftig zu helfen. Als ein magischer Gegenstand benötigt wurde, um einen seltsamen, sarggroßen Stein zu erkunden, dienten Joram und Swen als Versuchsprobanden. Dass der Stein angeblich magische Dinge zerstöre, teilte man Joram im Vorfeld nicht mit- dies sollte er erst nach dem Experiment erfahren. Unpässlicherweise wurden Swen und Joram einfach nur stark von dem Stein angezogen, woraufhin Joram auf dem Stein liegend gefangen war unter großer Anstrengung durch mehrere Leute und mit einem Seit von dem Stein heruntergewuchtet werden musste. Joram trug keine bleibenden Verletzungen davon, klagte aber noch einige Zeit über Schmerzen in seiner Zunge, welche bei dem Versuch den Stein abzulecken ebenfalls stark angezogen wurde und somit nicht mehr in seinen Mund zurückführbar war. Da auch Swen das Experiment bis auf einen Schock unbeschadet überstand, schlussfolgerte Joram, dass nur magische Gegenstände und nicht magische Wesen der Zerstörungsgewalt des Steines erlagen. Eine weitere Hilfestellung durch Joram erhielt die Expedition in Form einer Zeichnung für den Bau eines Trebuchets. Da die Originalpläne für ein geplantes Trebuchet, hinter welchen Monate an Arbeit und Berechnung steckten, gestohlen wurden, entwarf Joram kurzerhand ein eigenen „Tribuschi“. Wie hilfreich die Zeichnung im Endeffekt war, ist nicht bekannt. Bei diversen Schlachten half Joram zudem als „Krankentransport“, indem er verletze Kämpfer*innen vom Schlachtfeld trug. Zudem testete er durch das Einführen eines angeleckten Fingers in Ohren, ob Patient*innen tatsächlich ohnmächtig seinen und half somit nach eigener Einschätzung maßgeblich bei der Heilung mit.

Joram und die Gräfin

Auch während der fünften Expedition sollte die Gräfin, welche seit der ersten Expedition im Schlaf liegt (siehe oben), nicht aufwachen. Jorams ausgeprägter Gerechtigkeitssinn (und die Tatsache, dass die Gräfin ihm immernoch drei Gold schuldet) brachten Joram auf die Idee, in die Träume der Gräfin einzudringen und ihr zu erklären, warum ihr Vorhaben einen Ruderbaum für den Instrumentenbau abholzen zu lassen eine schlechte Idee gewesen sei. Eigenen Aussagen nach war sein Ziel, der Gräfin zur Einsicht ihres Fehlverhaltens zu verhelfen und ihr die Chance zu geben, Reue zu zeigen und sich zu entschuldigen.

Nach erfolgreichem Ritual und Rückkehr aus dem Traum gab Joram einen Bericht ab. Die Gräfin habe ihr Fehlverhalten eingesehen und wünsche sich aufgrund dessen, dass ihr Körper auf eine lange Selbstfindungsreise auf eine möglichst weit entfernte Insel transportiert werden solle. So sei sie in der Lage, sich mit ihrem Verhalten auseinanderzusetzen, endlich zu sich selber zu finden und wäre auch keine Last mehr für die Expedition, welche sie seit drei Jahren mitschleppe. Joram nutzte seine am letzten Expeditionstag stattfindende Meisterprüfung (siehe weiter unten) um um Spenden für das nötige Porto und eine etwa Sarggroße gepolsterte Box zu bitten. Er betonte, dass die Distanz, welche die Gräfin verschickt werden könne, mit den Spendeneinnahmen korreliere. Da die Berichte Jorams und der Satyr, welche das Traumritual anleitete und ebenfalls im Traum anwesend war, stark auseinandergingen, geriet Joram unter in die Kritik der Presse. Die Spendeneinnahmen wurden an die Tavernenindustrie und andere Empfänger zwangsverteilt.

Jorams Meisterprüfung in Hühnerkunde

Am 01.06.81 nGW wurde Joram zum Meister der Hühnerkunde ernannt, nachdem er seine Prüfung mit dem Titel "Die Vermehrung von Hühnern weil Menschen Hühner benutzen weil sie bestimmte Produkte von Hühnern brauchen" erfolgreich absolviert hatte. In dieser Prüfung sprach Joram über seine Forschungen zum Akt der Hühner sowie zu verschiedenen Rassen sowie deren Nutzen und Zucht.

Aufzeichnungen von Joram

Hierbei handelt es sich um originale Niederschriften zur ersten Expedition von Joram Herbst, welche dieser den Geschichtsschreibern zur Verfügung stellte.

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