Mora: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Wehseland-Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 1: Zeile 1:
=Göttin der Meere=
{| class="wikitable" style="float:right; width: 25%; margin-left: auto; font-size: 87%"
==Stellung im Pantheon==
|-
Als Kind von [[Jord]] und [[Vesi]] gehört '''Mora''' zu den [[:Category:Die Oberen|Oberen]]
|+ colspan="2" | [[Datei:Aelar_Porträt.png|200px|thumb|right|Ӕlar Wolkenweberin]]
==Auftreten als Avatar==
|-
Helle, pastell türkise Haare, die von einer Venuskammschnecke gebändigt werden, ein Dreizack und ein Fischschuppenpanzer sind die Kennzeichen von Mora. Sie hat viele Sommersprossen und immer einen derben Spruch auf den Lippen. Sie umhüllt eine Aura aus erfrischender Gicht.
| text style="width: 30%"| '''Bei- und Ehrennamen'''
==Die Gläubigen==
| style="width: 70%"| Wolkenweberin, Himmelswächterin
===Erzählungen===
|-
| text style="width: 30%"| '''Rang im Pantheon'''
| style="width: 70%"| Altvordere
|-
| Header text style="width: 30%"| '''Domäne'''
| style="width: 70%"| Himmel, Luft
|-
| Header text style="width: 30%"| '''Pilgerorte'''
| style="width: 70%"| [[Haus der Götter]]
|-
|}
 
Mora ist die Göttin der Ozeane des [[Wehseland|Wehselands]]. Sie gehört den älteren [[:Category: Götter|Göttern und Göttinnen]], in deren Reihen sie eine der [[:Category: Die Oberen|Oberen]] ist.
 
== Domäne ==
 
Mora ist die Göttin des Meeres und der Ozeane. Sie bewohnt die salzhaltigen Gewässer Jords und besucht gelegentlich die Küstenregionen und Hafenstädte.
 
== Stellung im Pantheon ==
 
Als Kind von [[Jord]] und [[Vesi]] gehört Mora zu den Oberen.
 
==Auftreten==
 
[[Datei:Mora.png|200px|thumb|left|Mora]]  
 
Sie trägt helle, pastell türkise Haare, die von einer Venuskammschnecke gebändigt werden. Ihren  Dreizack und einen Fischschuppenpanzer kennzeichnen sie. Mora hat viele Sommersprossen und immer einen derben Spruch auf den Lippen. Sie umhüllt eine Aura aus erfrischender Gicht. 

 
==Glauben==
 
Der Glaube an Mora wird in einer Vielzahl von Tempeln auch im Landesinneren praktiziert. Häufig beinhalten sie Salzwasserbehälter wie zum Beispiel Springbrunnen. Auch werden ihre Tempel häufig mit Muschelschalen, Fischschuppen und ähnlichem verziert. Dabei wird peinlich genau darauf geachtet, dass nur die Überreste von Meerestieren Verwendung finden, um Vesi und Mora nicht zu erzürnen.
 
Der wehseländische Klerus empfiehlt, Mora regelmäßig zu gedenken. Sie hat den Ruf, in Seenot geratene Wesen zu retten. Außerdem wohnen ihre Priester und Priesterinnen an den biennalen Segelregatten bei, die in [[Herzogtum Silberstein|Silberstein]] und [[Herzogtum Klingenfurth|Klingenfurth]] regelmäßig stattfinden. In jungen Jahren nehmen sie sogar selbst teil. Vor und nach den Rennen wird Mora gehuldigt, in Klingenfurth vor allem durch kommunale Opfermahle, in Silberstein vor allem in Gebet- und Gesangform.
 
==Bericht einer Wundertat Moras==
 
Wiedergabe eines Seemannes aus [[Parlamon]]. Beim Sturz in die stürmende See verlor er sein Bewusstsein und ging unter. Seine Mannschaft konnte ihn nicht mehr an der Meeresoberfläche ausfindig machen. Der Seemann wurde zwei Tage nach dem Vorfall am Strand von [[Bingenhafen]] gefunden.
Wiedergabe eines Seemannes aus [[Parlamon]]. Beim Sturz in die stürmende See verlor er sein Bewusstsein und ging unter. Seine Mannschaft konnte ihn nicht mehr an der Meeresoberfläche ausfindig machen. Der Seemann wurde zwei Tage nach dem Vorfall am Strand von [[Bingenhafen]] gefunden.
<blockquote>
<blockquote>
Zeile 11: Zeile 46:
Aber normal war sie auch nicht, denn sie hatte helltürkises Haar, und eine dieser spitzen Muscheln im Haar. Sie sah beinah so aus, als würde sie in den Krieg ziehen, denn sie trug einen Dreizack sowie einen Schuppenpanzer. Mir wurd’ auf einmal sehr unwohl und ich wollte so schnell wie möglich weg von dort.
Aber normal war sie auch nicht, denn sie hatte helltürkises Haar, und eine dieser spitzen Muscheln im Haar. Sie sah beinah so aus, als würde sie in den Krieg ziehen, denn sie trug einen Dreizack sowie einen Schuppenpanzer. Mir wurd’ auf einmal sehr unwohl und ich wollte so schnell wie möglich weg von dort.
Erst da wurde mir der Schmerz bewusst, der sich langsam in meiner Brust ausbreitete, doch fehlte es mir an der Kraft, um zur Oberfläche zu schwimmen. Mir wurde klar, dass ich dort bald den Tod finden würde. Mir fielen die Beschreibungen von [[Mora]] ein, die ich in den Schenken der Hafenstädte aufgeschnappt habe. Ich war nie ein gläubiger Mensch in meinem früheren Leben gewesen, doch in diesem Moment betete ich zu [[Mora]] für ihre Gnade. Die Frau, schon fast bei mir, stockte für einen Moment, als hätte sie mein Flehen gehört. Doch war dies unmöglich, denn meine Lippen waren versiegelt, vor lauter Angst meinen letzten Atemzug zu verlieren. Schließlich war die Frau bei mir und als sie so vor mir in der Tiefe schwebte, Aug' in Aug', erwischte mich ihre Schönheit mit einem Schlag. Die Strömungen spielten mit ihrem Haar, als wäre es ein Teil davon. In Ihrem Gesicht trug sie so viele Sommersprossen wie es Sterne am Nachthimmel gibt. Doch das mit Abstand Schönste war das Schmunzeln, dass sie auf ihren Lippen trug. Vor lauter Staunen fiel mir der Kiefer herunter und mein letzter Atem entschwand meiner Brust. Es war gar das schlimmste Gefühl meines Lebens, als sich meine Brust mit Wasser füllte. Voller Panik griff ich mit meinen Armen gen Oberfläche und trat mit meinen Beinen, doch ich kam kein Stück voran. Daraufhin ohrfeigte mich die Frau wie eine Mutter ein unartiges Kind und sah mich an. Sie packte mich am Kragen, zog mich mühelos zu sich hin und gab mir einen Kuss auf die Lippen. Und auf einmal waren die stechenden Schmerzen in meiner Brust verschwunden. Als sie mich wieder von sich weg drückte, verlor ich sie aus den Augen. Ich blickte mich nach meiner Retterin um, doch da sah ich nur, dass sie bereits erneut ausgeholt hatte und plötzlich wurde alles schwarz. Klar soweit?
Erst da wurde mir der Schmerz bewusst, der sich langsam in meiner Brust ausbreitete, doch fehlte es mir an der Kraft, um zur Oberfläche zu schwimmen. Mir wurde klar, dass ich dort bald den Tod finden würde. Mir fielen die Beschreibungen von [[Mora]] ein, die ich in den Schenken der Hafenstädte aufgeschnappt habe. Ich war nie ein gläubiger Mensch in meinem früheren Leben gewesen, doch in diesem Moment betete ich zu [[Mora]] für ihre Gnade. Die Frau, schon fast bei mir, stockte für einen Moment, als hätte sie mein Flehen gehört. Doch war dies unmöglich, denn meine Lippen waren versiegelt, vor lauter Angst meinen letzten Atemzug zu verlieren. Schließlich war die Frau bei mir und als sie so vor mir in der Tiefe schwebte, Aug' in Aug', erwischte mich ihre Schönheit mit einem Schlag. Die Strömungen spielten mit ihrem Haar, als wäre es ein Teil davon. In Ihrem Gesicht trug sie so viele Sommersprossen wie es Sterne am Nachthimmel gibt. Doch das mit Abstand Schönste war das Schmunzeln, dass sie auf ihren Lippen trug. Vor lauter Staunen fiel mir der Kiefer herunter und mein letzter Atem entschwand meiner Brust. Es war gar das schlimmste Gefühl meines Lebens, als sich meine Brust mit Wasser füllte. Voller Panik griff ich mit meinen Armen gen Oberfläche und trat mit meinen Beinen, doch ich kam kein Stück voran. Daraufhin ohrfeigte mich die Frau wie eine Mutter ein unartiges Kind und sah mich an. Sie packte mich am Kragen, zog mich mühelos zu sich hin und gab mir einen Kuss auf die Lippen. Und auf einmal waren die stechenden Schmerzen in meiner Brust verschwunden. Als sie mich wieder von sich weg drückte, verlor ich sie aus den Augen. Ich blickte mich nach meiner Retterin um, doch da sah ich nur, dass sie bereits erneut ausgeholt hatte und plötzlich wurde alles schwarz. Klar soweit?
[[Datei:Schiffbruch.png|200px|thumb|right|Eine Darstellung des Aufwachens des Seemanns (durch eine Künstlerin, die nach Beschreibung gemalt hat)]]


Als nächstes weiß ich nur, dass ich in [[Bingenhafen]] zu mir kam. Du kannst dir garnicht vorstellen, wie wütend meine Frau war, als ich Ihr die Geschichte erzählt habe. Sie schäumte mehr als die Gischt der See! Im Moment habe ich es nicht erkannt, aber im Nachhinein glaube ich feste daran, dass es [[Mora]] war, die mir Ihre Gnade zeigte.
Als nächstes weiß ich nur, dass ich in [[Bingenhafen]] zu mir kam. Du kannst dir garnicht vorstellen, wie wütend meine Frau war, als ich Ihr die Geschichte erzählt habe. Sie schäumte mehr als die Gischt der See! Im Moment habe ich es nicht erkannt, aber im Nachhinein glaube ich feste daran, dass es [[Mora]] war, die mir Ihre Gnade zeigte.
</blockquote>
</blockquote>
----
 
==Darstellung==
Alle hier präsentierten Bilder der Götter und Göttinen sind lediglich die Darstellung verschiedener Künstler und Künstlerinnen basierend auf Visionen und Überlieferungen. Ihr tatsächliches Erscheinungsbild kann davon teils erheblich abweichen.
 
[[Category:Götter]][[Category:Die Oberen]][[Category:Kinder von Jord]]
[[Category:Götter]][[Category:Die Oberen]][[Category:Kinder von Jord]]

Version vom 7. Juni 2024, 01:50 Uhr

Datei:Aelar Porträt.png
Ӕlar Wolkenweberin
Bei- und Ehrennamen Wolkenweberin, Himmelswächterin
Rang im Pantheon Altvordere
Domäne Himmel, Luft
Pilgerorte Haus der Götter

Mora ist die Göttin der Ozeane des Wehselands. Sie gehört den älteren Göttern und Göttinnen, in deren Reihen sie eine der Oberen ist.

Domäne

Mora ist die Göttin des Meeres und der Ozeane. Sie bewohnt die salzhaltigen Gewässer Jords und besucht gelegentlich die Küstenregionen und Hafenstädte.

Stellung im Pantheon

Als Kind von Jord und Vesi gehört Mora zu den Oberen.

Auftreten

Sie trägt helle, pastell türkise Haare, die von einer Venuskammschnecke gebändigt werden. Ihren Dreizack und einen Fischschuppenpanzer kennzeichnen sie. Mora hat viele Sommersprossen und immer einen derben Spruch auf den Lippen. Sie umhüllt eine Aura aus erfrischender Gicht. 


Glauben

Der Glaube an Mora wird in einer Vielzahl von Tempeln auch im Landesinneren praktiziert. Häufig beinhalten sie Salzwasserbehälter wie zum Beispiel Springbrunnen. Auch werden ihre Tempel häufig mit Muschelschalen, Fischschuppen und ähnlichem verziert. Dabei wird peinlich genau darauf geachtet, dass nur die Überreste von Meerestieren Verwendung finden, um Vesi und Mora nicht zu erzürnen.

Der wehseländische Klerus empfiehlt, Mora regelmäßig zu gedenken. Sie hat den Ruf, in Seenot geratene Wesen zu retten. Außerdem wohnen ihre Priester und Priesterinnen an den biennalen Segelregatten bei, die in Silberstein und Klingenfurth regelmäßig stattfinden. In jungen Jahren nehmen sie sogar selbst teil. Vor und nach den Rennen wird Mora gehuldigt, in Klingenfurth vor allem durch kommunale Opfermahle, in Silberstein vor allem in Gebet- und Gesangform.

Bericht einer Wundertat Moras

Wiedergabe eines Seemannes aus Parlamon. Beim Sturz in die stürmende See verlor er sein Bewusstsein und ging unter. Seine Mannschaft konnte ihn nicht mehr an der Meeresoberfläche ausfindig machen. Der Seemann wurde zwei Tage nach dem Vorfall am Strand von Bingenhafen gefunden.

Als ich ins Wasser fiel, kam die Dunkelheit über mich. Ich dacht’ ich sei mausetot, das sag ich dir. Als es dann plötzlich wieder heller um mich herum wurde, konnte ich es selbst kaum glauben. Von Tief unten, kam mir ein Licht aus der unendlichen Dunkelheit entgegen. Es dauerte ein ganze Weile, bis es mich eingeholt hat, doch schon bald erkannte ich, dass es eine Frau war, die sich mir näherte. Ich dacht’ schon es wäre einer dieser Träume, wie ich ihn sonst habe, indem ich von Meerjungfrauen aufgesucht werde, aber diese eine… hatte keine Flossen. Aber normal war sie auch nicht, denn sie hatte helltürkises Haar, und eine dieser spitzen Muscheln im Haar. Sie sah beinah so aus, als würde sie in den Krieg ziehen, denn sie trug einen Dreizack sowie einen Schuppenpanzer. Mir wurd’ auf einmal sehr unwohl und ich wollte so schnell wie möglich weg von dort. Erst da wurde mir der Schmerz bewusst, der sich langsam in meiner Brust ausbreitete, doch fehlte es mir an der Kraft, um zur Oberfläche zu schwimmen. Mir wurde klar, dass ich dort bald den Tod finden würde. Mir fielen die Beschreibungen von Mora ein, die ich in den Schenken der Hafenstädte aufgeschnappt habe. Ich war nie ein gläubiger Mensch in meinem früheren Leben gewesen, doch in diesem Moment betete ich zu Mora für ihre Gnade. Die Frau, schon fast bei mir, stockte für einen Moment, als hätte sie mein Flehen gehört. Doch war dies unmöglich, denn meine Lippen waren versiegelt, vor lauter Angst meinen letzten Atemzug zu verlieren. Schließlich war die Frau bei mir und als sie so vor mir in der Tiefe schwebte, Aug' in Aug', erwischte mich ihre Schönheit mit einem Schlag. Die Strömungen spielten mit ihrem Haar, als wäre es ein Teil davon. In Ihrem Gesicht trug sie so viele Sommersprossen wie es Sterne am Nachthimmel gibt. Doch das mit Abstand Schönste war das Schmunzeln, dass sie auf ihren Lippen trug. Vor lauter Staunen fiel mir der Kiefer herunter und mein letzter Atem entschwand meiner Brust. Es war gar das schlimmste Gefühl meines Lebens, als sich meine Brust mit Wasser füllte. Voller Panik griff ich mit meinen Armen gen Oberfläche und trat mit meinen Beinen, doch ich kam kein Stück voran. Daraufhin ohrfeigte mich die Frau wie eine Mutter ein unartiges Kind und sah mich an. Sie packte mich am Kragen, zog mich mühelos zu sich hin und gab mir einen Kuss auf die Lippen. Und auf einmal waren die stechenden Schmerzen in meiner Brust verschwunden. Als sie mich wieder von sich weg drückte, verlor ich sie aus den Augen. Ich blickte mich nach meiner Retterin um, doch da sah ich nur, dass sie bereits erneut ausgeholt hatte und plötzlich wurde alles schwarz. Klar soweit?

Datei:Schiffbruch.png
Eine Darstellung des Aufwachens des Seemanns (durch eine Künstlerin, die nach Beschreibung gemalt hat)

Als nächstes weiß ich nur, dass ich in Bingenhafen zu mir kam. Du kannst dir garnicht vorstellen, wie wütend meine Frau war, als ich Ihr die Geschichte erzählt habe. Sie schäumte mehr als die Gischt der See! Im Moment habe ich es nicht erkannt, aber im Nachhinein glaube ich feste daran, dass es Mora war, die mir Ihre Gnade zeigte.

Darstellung

Alle hier präsentierten Bilder der Götter und Göttinen sind lediglich die Darstellung verschiedener Künstler und Künstlerinnen basierend auf Visionen und Überlieferungen. Ihr tatsächliches Erscheinungsbild kann davon teils erheblich abweichen.